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Mara-Cassens-Preis 2017

Das neue Jahr beginnt im Literaturhaus traditionell mit einem Festakt: Am 16. Januar wird das beste Romandebüt 2017 mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird von einer ehrenamtlichen Leserjury vergeben, die sich aus 15 Mitgliedern des Literaturhauses e.V. zusammensetzt. 77 Debüts haben sich um den Preis beworben. Im Dezember entscheidet sich, wer die Auszeichnung bekommt. Ein Grußwort spricht Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien. Für die Teilnahme an der Verleihung wird um Anmeldung bis zum 18.12. unter Tel. 040-22702014 im Literaturhaus gebeten.

„klub katarakt“ auf Kampnagel

Vom 17. bis zum 20. Januar geht es auf Kampnagel beim Internationalen Festival für experimentelle Musik auf Kampnagel wieder durch alle Disziplinen und über alle Hör- und Sehgewohnheiten hinaus. Das Festival, das sich als multimediale Plattform für neueste experimentelle Musik versteht, präsentiert unter künstlerischen Leitung von Jan Feddersen, Robert Engelbrecht und Ernst Bechert auch in diesem Jahr wieder ein starkes Programm u.a. mit Arbeiten des Insub Meta Orchestra, von Alexander Schubert, dem Ensemble Nikel, Mohna, The Magic I.D., Nikae, Tritop und Microtub.

Hamburg Lesen 2017

Holger Jass ist für sein Buch „Mein Onkel Pö“ mit dem Buchpreis „HamburgLesen 2017“ ausgezeichnet worden. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird von der Staats- und Universitätsbibliothek für ein herausragendes Buch mit einem thematischen Bezug zu Hamburg vergeben. Das Buch von Jass über die legendäre Musikkneipe „Onkel Pös Carnegie Hall“ würde „eine Hamburger Stadtteilgeschichte, eine Hamburger Sittengeschichte“ und „ein Kapitel der internationalen Jazz-Geschichte“ erzählen, heißt es in der Begründung der Jury. Erschienen ist „Mein Onkel Pö“ im Offline Verlag.

NORDWIND auf Kampnagel

Die vierte Ausgabe des NORDWIND Festivals wagt vom 8. bis zum 16. Dezember unter der künstlerischen Leitung von Ricarda Ciontos auf Kampnagel einen geografischen Spagat von Nord nach Süd und stellt Künstler*innen aus arktischen Regionen und aus afrikanischen Ländern vor. Das „Märtyrermuseum“ des jungen dänischen Künstlerkollektivs „The Othe Eye of The Tiger“ ist eines der Highlights des Festivals. Die Ausstellung stellt Taten, Leben und Tode von Märtyrern verschiedener Epochen vor, von Stephanus über Jeanne D‘Arc bis Rosa Luxemburg, aber eben auch Omar Ismail Mustafai, einen der Attentäter von Paris/Bataclan. Schon bevor das „Märtyrermuseum“ im Mai 2016 in Kopenhagen erstmals zu sehen war, wurde die Ausstellung skandalisiert und weltweit darüber berichtet. Das vollständige Programm von NORDWIND gibt es hier: www.kampnagel.de.

Bücherflohmarkt

Zum Nikolaustag am 6. Dezember veranstaltet die Staats- und Universitätsbibliothek einen Bücherflohmarkt mit einem riesigen Angebot von fast 4000 Büchern, das alle Fachgebiete umfasst, wobei der Schwerpunkt auf den Geisteswissenschaften liegt. Die Bücher werden schon ab 1.- Euro verkauft, es gibt allerdings eine Höchstgrenze von 10 Titeln pro Käufer.
Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek, Von-Melle-Park 3, 9.00 – 19.00 Uhr.

Treffen des Schreibzirkels „Schreibende Schüler“

Der Hamburger Schreibzirkel Schreibenden Schüler e.V. trifft sich einmal monatlich im Kulturhaus Eppendorf – der nächste Termin ist am 11. November. Alle Kinder und Jugendlichen, die gern Geschichten oder Gedichte schreiben, sind herzlich eingeladen, sich hier über ihr Hobby auszutauschen, eigene Texte vorzulesen, anderen Kritik zu geben, Schreibspiele zu spielen und jede Menge Spaß zu haben.
Geleitet wird die Schreibgruppe von der Germanistik-Studentin und ehemaligen Schreibzirkel-Teilnehmerin Hannah Göing (21). Neue Autorinnen und Autoren können bei jedem Termin einfach dazukommen.
Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a, 14.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei.
Weitere Termine unter: schreibende-schueler.de oder per E-Mail an hamburg(at)schreibende-schueler.de.

Ausstellung über „Das Kapital“

Das Museum der Arbeit zeigt ab dem 6. September eine Ausstellung zur Geschichte und Aktualität von Karl Marx´ „Das Kapital“. Anlass ist das 150-jährige Jubiläum der Erstveröffentlichung des ersten Bandes der „Kritik der politischen Ökonomie“, die 1867 in Hamburg im Verlag von Otto Meissner erschien. Damals dauerte es vier Jahre bis die ersten 1000 Exemplare verkauft waren, heute ist das Werk eines der auflagenstärksten Bücher der Welt.
Weitere Infos hier: www.museum-der-arbeit.de

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de