Mathias Enards neuer Roman »Das Jahresbankett der Totengräber«

Mittwoch 01.12.2021


Lesung und Gespräch mit Ingo Schulze

Preis der Literaturhäuser 2021

Ingo Schulze
Ingo Schulze, Foto: JCS
Er ist ein höchst fintenreicher Erzähler, der virtuos mit den stilistischen und formalen Möglichkeiten der Gegenwartsliteratur spielt und dabei auch noch glänzend unterhält. Zuletzt ist das dem 1962 in Dresden geborenen Schriftsteller Ingo Schulze mit dem Roman »Die rechtschaffenen Mörder« (2020) gelungen, einer aufwühlenden Geschichte über einen Dresdner Antiquar und dessen allmähliche Verwandlung in einen unversöhnlichen Reaktionär.

Zu einem Klassiker der Gegenwartsliteratur wurde Ingo Schulzes 1998 erschienener Roman »Simple Stories«, der in der Tradition amerikanischer Short-Story-Größen die Wendezeit aus ostdeutscher Sicht erzählt. Ein Meilenstein in seinem Werk ist auch das umfassende Epos »Neue Leben« (2005), in dem der verhinderte Schriftsteller und angehende Zeitungsredakteur Enrico Türmer aus seinem Leben im Jahr 1990 erzählt. Der Roman gilt als »ultimativer Wenderoman« (Elmar Krekeler). Die Liste der Auszeichnungen, die Ingo Schulze erhalten hat, ist entsprechend lang und wird nun ganz zurecht noch ein bisschen länger: Die im Netzwerk verbundenen Literaturhäuser zeichnen ihn für seine tollen Auftritte auf literarischen Bühnen und im Gespräch mit dem »Preis der Literaturhäuser 2021« aus. Im Literaturhaus trifft sich Lothar Müller zum Gespräch mit Ingo Schulze über sein Schreiben und seine Literatur.

Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.30 Uhr, € 12,–/8,–, Streamingticket
€ 5,–, www.literaturhaus-hamburg.de





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