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Mittwoch 27.08.2025


Jüdischer Salon

»Eine doppelte Nacht«

Portrait von Carlo Levi aus dem Jahr 1955, Foto: Paolo Monti, BEIC digital library
Der Übersetzer Martin Hallmannsecker stellt sein Buch über »Eine Deutschlandreise im Jahr 1958« des italienischen Schriftstellers Carlo Levi (1902 - 1975) vor.

Der Arzt, Schriftsteller und Maler Carlo Levi stammte aus einer großbürgerlichen Familie assimilierter Juden. Weil er eine antifaschistische Gruppe leitete, saß er 1934 für zwei Monate in Rom im Gefängnis und wurde später in den unwirtlichen Süden Italiens in die Verbannung geschickt. Seine Erfahrungen mit der archaischen Welt dieser Region verdichtete er in seinem berühmten Buch «Christus kam nur bis Eboli», das in 37 Sprachen übersetzt wurde. Daneben verfasste er Gedichte, Essays und Reiseberichte.

Im Jahr 1958 reiste der damals weltberühmte Autor nach Deutschland. Von Mussolinis Regierung war er verhaftet, verbannt und später ins Exil getrieben worden. Nun sieht er von München bis Berlin wundersam wiederaufgebaute Städte – und dahinter das Schweigen, die Verdrängungen und die Verwüstungen der Vergangenheit.

Ein Gespräch mit Martin Hallmannsecker führt die Autorin und Literaturkritikerin Maike Albath. Gastgeberin des Abends ist Barbara Guggenheim.

Jüdischer Salon im Istituto Italiano di Cultura, Hansastr. 6, 19.00 Uhr, Eintritt frei, Anmeldungen an info@salonamgrindel.de



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