Linn Ullmann, Foto: Kristin_Svanæs-Soot
Es ist ein kleines Gipfeltreffen skandinavischer Literatur, zu dem im Zweijahres-Rhythmus bei den Nordischen Literaturtagen im Hamburger Literaturhaus Autor:innen aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden zusammenkommen. Das von Carolin Löher kuratierte Festival präsentiert einen so aktuellen wie hochkarätigen Querschnitt der Literatur aus dem Norden, wobei in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf weiblicher Sozialisation und Selbstermächtigung in patriarchalen Strukturen liegt. Zum Auftakt stellt Linn Ullmann ihren neuen Roman »Mädchen, 1983« vor (Luchterhand). Es ist nicht der einzige Text, bei dem ein Mädchen zwischen Kind und Frausein im Zentrum steht.