Elke Schmitter, Foto: Amrei-marie, Wikipedia
Elke Schmitter liest aus ihrem »Einbildungsroman«, der von Helena erzählt und von Levin, die beide ein erstes Leben hinter sich haben und sehr verliebt ineinander stürzen. Es wird eine Episode, die Helena, die Erzählerin der Geschichte, nicht vergessen kann. Was bedeutet es, dieses Gefühl, und wie kommt es, dass wir sogar wider Willen begehren? Einerseits erzählt der Roman die Geschichte einer Liebe, erzählt vom Glück und den Qualen der Liebe. Andererseits ist es ein Bildungsroman, der von einer Erfahrung erzählt – und in Fußnoten alles aufruft, was wir heute über die Chemiefabrik der Liebe wissen, über Narzissmus, Ghosting und das Rätsel der spontanen Anziehung.