Lena Gorelik, Foto: Amrei-Marie, Wikipedia
Als jüdischer Kontingentfüchtling wanderte Lena Gorelik mit ihren Eltern, ihrer Großmutter und ihrem Bruder 1992 von St. Petersburg nach Deutschland aus. In ihrem zuletzt erschienen Roman »Wer wir sind« (2021) erzählt die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin und Journalistin vom schwierigen Ankommen in einem neuen Leben im Westen. Eine Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens unternimmt sie nun in ihrem vielgelobten, neuen Roman »Alle meine Mütter«, den sie bei einer Lesereise vorstellt, die mit dem »Preis der Literaturhäuser« verbunden ist. Vergeben wird der Preis seit 2002 vom Netzwerk der Literaturhäuser an Autor:innen für herausragende Konzepte der Vermittlung ihrer Literatur.