Svenja Leiber, Foto: Ina Kalvelage
Svenja Leiber ist in einem Dorf in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Im Nachwort ihres neuen Romans »Nelka« (Suhrkamp) berichtet die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin von den Geschichten, die dort auch unter den Kindern kursierten und von dem Brief einer Zwangsarbeiterin aus der Ukraine, die als Fünfzehnjährige in den Ort verschleppt wurde. Es ist der Auslöser für ihren Roman. Er erzählt eine Gewaltgeschichte aus dem 20. Jahrhundert, die sich in die Landschaften in Norddeutschland eingetragen hat und dort bis heute sichtbar ist. Svenja Leiber stellt ihren Roman in der Buchhandlung Christiansen vor.