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Montag, 11.06.2018


Lesung mit Verena Carl

So wie man ein Segel setzt

Verena Carl
Verena Carl, Foto: Gaby Gerster
Sie sind eine glückliche Familie, Anna, ihr Mann Jo und die beiden Kinder Bruno und Judith, obwohl die Mühen der Ebenen sie im Alltag fest im Griff haben. Doch jetzt sind sie ja im Urlaub, in Taormina auf Sizilien, wo der Ätna in der Ferne seine weißen Rauchfähnchen in den blauen Himmel schickt. Eine Postkartenkulisse, vor der Verena Carl die Familie in ihrem neuen Roman »Die Lichter unter uns« in eine beinahe klassische Krise führt. In Buchhandlung Christiansen stellt Verena Carl ihren Roman zur literatur altonale vor.

Ist das noch Liebe oder schon Gewohnheit?« Jetzt taucht sie auf einmal wieder auf, die Frage nicht mehr ganz junger Paare, die Anna ihrem Mann schon vor ihrer Ehe gestellt hat. Das hoch konzentrierte Gift, das sie langsam mehr und mehr verunsichert, das sie in das Gefühl hineintreibt, ihr ganzes Leben würde ihr nach und nach entgleiten, hat natürlich einen Namen: Alexander. Der schöne Fremde, den sie noch nicht einmal kennt, löst ein mittleres Erdbeben aus, das auf einmal alles ins Wanken bringt. Wie sähe ihr Leben an seiner Seite aus?
Tatsächlich ist Alexander, den sie am Strand von Taomina bald kennenlernt, mit einer jungen Frau verheiratet, und er hat sogar einen erwachsen Sohn. Dennoch hat er für Anna »einen Ton gesetzt, so wie man ein Segel setzte, leicht und schnell«.

literatur altonale in der Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Str. 79, 20.00 Uhr, Eintritt nach Wunsch


Lesung

»Nachgereichte Gedichte«

WANG Jiaxin, Professor für Ästhetik und Literaturwisssenschaften an der Renmin-Universität Peking und einer renommiertesten Lyriker der chinesischen Gegenwartsliteratur, stellt zusammen mit seinem Übersetzer Wolfgang Kubin seinen neuen Gedichtband vor. WANG Jiaxin (geb. 1957) beschäftigt sich seit seiner Jugend mit deutscher Literatur. 1992 reiste er zum ersten Mal für eine Lesung nach Deutschland. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit übersetzte Wang auch deutschsprachige Lyrik ins Chinesische, u.a. Paul Celan. In seiner Lyrik versteckt er nach eigenen Angaben Tiefe an der Oberfläche und in ihnen finden sich vielfältige Bezüge, die über den chinesischen Kulturkreis hinausgehen. Prof. Dr. Wolfgang Kubin (geb. 1945), Seniorprofessor an der Beijing Foreign Studies Universität in Peking und wie Wang ebenfalls Lyriker und Schriftsteller, ist einer der bekanntesten Sinologen Deutschlands. Er hat zahlreiche Werke bedeutender chinesischer Schriftsteller übersetzt und wurd von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Voss-Preis für literarische Übersetzung ausgezeichnet.

Konfuzius-Institut Hamburg in der Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, 18.30 Uhr, € 8– /5,–


Lesung mit Markus Orths

»Max«

Markus Orths liest aus seinem Buch über sechs Frauenleben entfaltet sich ein Roman über das 20. Jahrhundert und einen seiner großen Künstler: Max Ernst.

Bücherwurm Pinneberg, Dingstätte 24, 19.30 Uhr, € 12,– / 10,– mit Kundenkarte


Lesung

»Le Goya de Contantin«

Der französische Autor Gilles del Pappas liest aus seinem neuen Kriminalroman. Moderation und Übersetzung: Gerhard Fiedler.

literatur altonale im Westend Village, Theodorstr. 42-90, Haus 6, 20.00 Uhr, Eintritt nach Wunsch