Sonntag, 08.11.2020


Lesung

»Allein gegen Hitler«




Der Schauspieler Jens Harzer liest aus Georg Elsers Verhörprotokoll der Gestapo, Helmut Butzmann erzählt vom Widerstandsweg des Möbeltischlers, der am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller ein gut geplantes und doch gescheitertes Attentat auf Adolf Hitler durchführte.

Uebel & Gefährlich, Ballsall, Feldstr. 66, 19.30 Uhr


Lesung

»Das Judaskreuz«

William Boehart liest aus seinem Roman

Heine Haus e.V. im Jenisch Haus, Baron-Voght-Straße 50, 11.30 Uhr, € 10,–/3,–, Anmeldung unter info@heine-haus-hamburg.de oder unter Tel. 040-39198823


Lesung

Axel Hacke liest und erzählt

Axel hacke
Axel Hacke, Foto: Harald Krichel, Wikipedia
In der literarischen Durchdringung bedeutender Nichtigkeiten, die uns auf den verschlungenen Pfaden des Lebens in den Wahnsinn treiben, ist Axel Hacke ein einzigartiger Großmeister. Er hat ein Standardwerk über die Freudschen Fehlleistungen des Gehörs mit dem schönen Titel »Der weiße Neger Wumbaba« vorgelegt und manch anderes Buch über alltägliche Missverständnisse, die man bekanntlich nur falsch deuten muss, damit sie bestimmt richtig verstanden werden. Doch sein legendärer »Spaß am Valschen« ist nur ein kleiner Auszug all dessen, was ihn in den letzten Jahrzehnten so umtrieb. Bei Lesung in der Fabrik stellt Axel Hacke einiges davon vor.

Er war Sportreporter bei der „Süddeutschen Zeitung«, politischer Kommentator, hat Reportagen geschrieben, Glossen, Kommentare und war regelmäßig Korrespondent bei Olympischen Spielen und Fußball-Weltmeisterschaften. Seit 25 Jahren ist er in praktisch jedem Magazin der »Süddeutschen Zeitung« mit einer Kolumne vertreten. Thematisch hat Axel Hacke mit seinen spielerisch leichten Welt- und Zeitbetrachtungen souverän »Das Beste aus aller Welt« verhandelt, vom Bericht darüber, auf welche Weise kolumbianische Raben Nüsse knacken, über ein »Sahne Chorhemd mit Fruchten im Wald«, das sich als italienisches Dessert erweist, bis hin zu den »Fußballgefühlen«, die ihn umtreiben. –Vielleicht sei Axel Hacke, sagt Uwe Wittstock über ihn, »einer der wenigen echten Volksschriftsteller, die unsere Literatur zurzeit hat. Seine Bücher werden nicht nur gelesen, sondern heftig geliebt.«

Fabrik, Barnerstr. 36, 20.00 Uhr, € 20,–


Vortrag

»Auf den Spuren des 15-jährigen Alfred Rücker durch Rom«

Vortrag von Karl-Heinz Schult über »Die Reisetagebücher des Martin Johan Jenisch«

Jenisch Haus, Baron-Voght-Straße 50, 16.00 Uhr, Museumseintritt


Multimediashow mit Achill Moser


»Safari zum Himmel«

Achill Moser
Achill Moser, Foto: A. Moser
Achill und Aaron Moser erzählen unter der Sternenkuppel des Planetariums von ihrer erlebnisreichen Wanderung durch das Land der Massai, der Besteigung des schneebedeckten Kilimandscharo, vom Tierparadies Serengeti, von der Wiege der Menschheit und der Geburt eines Ozeans. »Mein Vater, mein Sohn und der Kilimandscharo« (dtv) heißt das soeben neu erschienene Buch von Achill Moser, das ebenfalls von der abenteuerlichen Reise berichtet und gleichzeitig eine berührende Vater-Sohn-Geschichte erzählt, die drei Generationen verbindet – über den Tod hinaus.

Planetarium Hamburg, Linnering 1, 17.00 Uhr, € 20,–


Lesung

»Als die Erde noch jung war und alle Bäume grün«

Octavia Kliemt und Gaby Zeitler erzählen Märchen für Kinder ab 5 Jahren.

Märchenforum e.V. im Altonaer Museum, Museumstraße 2, 12.00 Uhr, Museumseintritt


Lesung

»Bleisatz und Buchdruck im Wandel der Zeit«

In der Buchdruckwerkstatt des Museums der Arbeit lüften Mitarbeiter des Museums oder ehemalige Setzer und Drucker die Geheimnisse der »Schwarzen Kunst«.

Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, 14.00 bis 15.00 Uhr, Museumseintritt