Dienstag, 08.09.2020


Lesung mit Olga Tokarczuk

»Die grünen Kinder«

Olga Tokarczuk
Olga Tokarczuk, Foto: Lukasz Gizadiv>
Für »ihre narrative Vorstellungskraft, die, in Verbindung mit enzyklopädischer Leidenschaft, für das Überschreiten von Grenzen als eine neue Form von Leben steht«, so hieß es in der Begründung, wurde Olga Tokarczuk im vergangenen Jahr rückwirkend für das Jahr 2018 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Zahlreiche nationale wie internationale Literaturpreise hatte die 1962 in Sulechów bei Zielona Góra in Polen geborene Schriftstellerin und Psychologin auch zuvor schon erhalten. Sie gilt seit vielen Jahren als eine der großen europäischen Erzählerinnen der Gegenwart, ihr Werk wurde in 37 Sprachen übersetzt. Als ihr Opus Magnum wurde in der deutschen Literaturkritik im letzten Jahr der neu erschienene Roman »Die Jakobsbücher« gefeiert. Das »literarisch-philosophische Großwerk« (Die ZEIT) spielt im 18. Jahrhundert und erzählt die Lebensgeschichte des 1726 im polnischen Korolówka geborenen Jakob Frank, dem Anführer einer mystischen Bewegung, der tausende Anhänger um sich scharte.
Im Thalia Theater wird Olga Tokarczuk gemeinsam mit Ensemblemitgliedern Texte aus ihrem soeben neu erschienenen Erzählband »Die grünen Kinder« vorstellen. Ein Gespräch mit der Schriftstellerin führt die Journalistin und Lektorin Olga Mannheimer.

Thalia Theater, Alstertor 1, 20.00 Uhr, € 14,– bis 27,–


Lesung

»Die Unschärfe der Welt«

Buchpremiere mit Iris Wolff. Moderation: Christoph Bungartz.

Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.30 Uhr, € 12,–/8,–, Anmeldungen an tickets@literaturhaus-hamburg.de