Literaturpreise in Hamburg

Hamburger Gast 2018

Zum dritten Mal wird das Stadtschreiber-Stipendium „Hamburger Gast“ vergeben. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren mit einem Text zum Thema „Wasserstandsmeldungen“ (max.9000 Zeichen) bis zum 10.4.2017. Das mit 1500 Euro monatlich dotierte Aufenthaltsstipendium ist für August bis Oktober 2018 ausgeschrieben.
Teilnahmebedingen und -bogen hier: Ausschreibung: Hamburger Gast 2018 »

Lessing-Preis 2017 und Stipendium verliehen

Juliane Rebentisch, Dr. Carsten Brosda
Juliane Rebentisch und Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, Foto: Fabian Hammerl
Juliane Rebentisch wurde am 28. Januar mit dem mit 10.000 Euro dotierten Lessing-Preis 2017 ausgezeichnet. Die Professorin an der Hochschule für Gestaltung Offenbach wurde für ihre Arbeiten zu Ästhetik und Kunst, Gesellschaft und Politik geehrt. Das mit 5.000 Euro dotierte Stipendium ging an die Autorin und Regisseurin Nino Haratischwili. Zu ihrem Werk zählt u.a. der viel besprochene Roman „Das achte Leben (Für Brilka), erschienen 2014 in der Frankfurter Verlagsanstalt. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, überreichte die Preise während der Lessingtage 2018 im Thalia Theater. Die Laudatio auf Juliane Rebentisch hielt der Publizist Ekkehard Knörer, Herausgeber der Zeitschrift „Merkur“. Die bildenden Künstlerinnen und Performerinnen Anne Imhof und Eliza Douglas, bekannt durch die Arbeit „Faust“ im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig, steuerten eine musikalische Performance zu Ehren Juliane Rebentischs bei. Nino Haratischwili wurde von Julia Lochte, der Chefdramaturgin des Thalia Theaters, laudiert. Die Schauspielerinnen Lisa Hagmeister und Franziska Hartmann gratulierten mit einer Szene aus Jette Steckels Inszenierung von „Das achte Leben (Für Brilka)“.

Förderpreise für Literatur 2017

Die mit je 6.000 Euro dotierten Förderpreise für Literatur sind im Dezember im Hamburger Literaturhaus verliehen worden. Die Juroren Volker Oldenburg (Übersetzer), Peter Reichenbach (Verleger, mairisch Verlag), Hendrik Rost (Autor), Dia-na Stübs (Lektorin, Rowohlt Verlag) und Katrin Weiland (Literatur Altonale) stellten die Preisträger vor, die aus ihren prämierten Texten und Übersetzungen lasen. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, sprach ein Grußwort des Senats und überreichte die Preise. Jeweils einen Förderpreise für Literatur erhielten: Jens Eisel für seine Erzählung „Neuschnee“, Finn-Ole Heinrich für einen Auszug aus seinem Romanmanu-skript „Der Tag, die Sorge“, Maria Victoria Odoevskaya für einen Auszug aus ihrem Romanmanuskript „Was dann“, Marie-Alice Schultz für einen Auszug aus ihrem Romanmanuskript „Mikadowälder“, Leona Stahlmann für einen Auszug aus ihrem Romanmanuskript „Vetko“, Dita Zipfel für einen Auszug aus „Kochen für Killer oder Die letzten Tage der Lucie Schmurrer“. Jeweils einen der mit 2500 Euro dotierten Förderpreise für literarische Übersetzungen erhielten: Gabriele Haefs für ihre Übersetzung des Romans „Cré na Cille / Grabgeflüster“ von Máirtín Ó Cadhain aus dem Irischen, Barbara Mesquita für ihre Überset-zung des Romans „Biografia involuntária dos amantes / Die zufällige Biographie einer Liebe“ von João Tordo aus dem Portugiesischen, Henrike Schmidt und Martin Savov für ihre Übersetzung des Lyrikbands „Wir Mansardenmenschen / Nie spored mansardata“ von Ivan Landzhev aus dem Bulgarischen.
Weitere Infos zu den Autorinnen und Autoren gibt es hier:
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