Heute, 29.03.2020


28.03.2019 | Literatur in Hamburg
Online-Schreibworkshop mit Doris Dörrie

»Leben, schreiben, atmen«





Der Diogenes Verlag hat zusammen mit der BürgerAkademie für Medienkompetenz in Essen und den Volkshochschulen ein kostenloses Schreibseminar online gestellt. Es basiert auf dem Bestseller »Leben, schreiben, atmen«, in dem Doris Dörrie Einblick in ihr Schreiben gibt und will die Teilnehmenden dabei unterstützen, dem eigenen Leben schreibend auf die Spur zu kommen.


28.03.2019 | Literatur in Hamburg
Online-Lesung zu Hölderlins 250. Geburtstag

»Hyperion«





Am 20. März 1770 wurde in Lauffen am Neckar im Herzogtum Württemberg der Dichter Friedrich Hölderlin geboren. Zum 250. Geburtstag des Dichters, der heute als Vorreiter der modernen Poesie gefeiert und verehrt wird, sind mehrere Bücher erschienen, und es waren zahllose Veranstaltungen geplant, die nun nicht stattfinden können. Immerhin gab es aber eine Livelesung mit Wolfgang Tischer: In sieben Stunden hat er Hölderlins Briefroman »Hyperion« vollständig vorgelesen. Die Lesung wurde zum Nachhören auf YouTube veröffentlicht.


27.03.2019 | Literatur in Hamburg
Johannes Krause, »Die Reise unserer Gene«

Die Geschichte unserer Vorfahren

Johannes Krause
Das Forschungsgebiet von Johannes Krause ist die Archäogenetik, er ist Experte für die Entschlüsselung der DNA aus alten Knochen und Direktor des 2014 neu gegründeten Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte. Seine Arbeit ist, wie es zum Auftakt seines Buches heißt, ein staubtrockener »Knochenjob« und doch ist »Die Reise unserer Gene« das brisanteste und spannendste Wissenschaftsbuch der letzten Monate. Der Grund dafür ist, dass Krause mit seinen DNA-Analysen historische Epidemien und menschlicher Wanderungsbewegungen erklärt.


25.03.2019 | Literatur in Hamburg
Soforthilfe gegen Kulturentzug

Die Poesie-Ambulanz des Thalia Theaters

stuhlreihe
Nach einer Idee des Schweizer Schauspielers Albi Klieber hat das Thalia Theater eine Poesie-Ambulanz aufgemacht, »um den Poesie-Notstand zu beheben«. Auf der Website des Theaters wurde eine »digitale Bühne« eingerichtet, auf der »Netz-Passanten« ein Gedicht oder einen kurzen Text hören können. Texte eingesprochen haben bisher u.a. Steffen Siegmund, Lisa Hagmeister, Christiane von Poelnitz und Julian Greis


24.03.2019 | Literatur in Hamburg
Ingo Schulzes »Die rechtschaffenene Mörder«

Prinz Vogelfrei mit neuen Kräften

Ingo Schulze
Will ich das wirklich weiterlesen? Das fragt man sich auf den ersten Seiten von Ingo Schulzes neuem Roman nicht ganz grundlos. Und es ist ein Zweifel, der die Lektüre für einige Zeit begleitet, obwohl der Autor seine Leser*innen durch ein gut gewähltes Motto vor voreiligen Schlüssen warnt.


23.03.2019 | Literatur in Hamburg
Benjamin Quaderers »Für immer die Alpen«

Die Wahrheit über Staatsfeind Nummer 1

Benjamin Quaderer
Diese Geschichte ist in unzähligen Berichten und Nachrichten um die Welt gegangen. Sie handelt von Größenwahn, Geldwäsche, Erpressung und von einem Whistleblower, der zu Liechtensteins Staatsfeind Nummer 1 wurde. Der junge österreichische Schriftsteller Benjamin Quaderer erzählt sie in seinem Debüt »Für immer die Alpen« (Luchterhand Verlag), das man auch als semidokumentarischen Roman lesen kann. Er changiert meisterhaft zwischen Lüge und Wahrheit, erzählt ganz und gar Unglaubliches und beschert seinen Leser*innen mindestens einen großen Spaß.


22.03.2019 | Literatur in Hamburg
Ab ins Museum!

Das Digitalprogramm der Hamburger Museen

Weblesungen
1200 Jahre Stadtgeschichte auf einen Klick – das gibt es im Digitalprogramm der Hamburger Museen, das bei Tag und bei Nacht erreichbar ist und vor allem auch dann, wenn die Museen geschlossen bleiben müssen. Das Online-Magazin bietet Dossiers, Hamburgensien, historische Bildstrecken mit Hamburg-Ansichten und herausragende Funde aus den Sammlungen. Das Hafenmuseum lädt zu einem 360°-Blick ins Depot und das Museum für Hamburgische Geschichte zu einem virtuellen Gang durch die Ausstellung »Tattoolegenden«



20.03.2019 | Literatur in Hamburg
Hamburger Bücherhallen

Kostenloser Zugang zu digitalen Angeboten

Friedrich Hölderlin
Die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen bieten allen Hamburger*innen für die kommenden sechs Wochen einen kostenfreien Zugang zu den digitalen Medien. Wer sich per E-Mail oder telefonisch anmeldet, erhält eine Kundennummer und ein Passwort. Ausleihen kann man eMedien in der »Onleihe«, es gibt aber auch viele Filme und Musik, die man streamen kann. Für Schülerinnen und Schüler gibt es online Zugang zu Datenbanken, zum Duden-Basiswissen und vielen anderen Nachlagewerken.


19.03.2019 | Literatur in Hamburg
Jonathan Coes »Middle England«

Adieu, Merry Old England

Jonathan Coe
Mit »Middle England« (Folio Verlag) von Jonathan Coe ist in diesem Frühjahr ein großartiger Brexit-Roman erschienen. Die klug-ironische Komödie verwebt die politisch-gesellschaftlichen Entwicklungen von 2010 bis 2019 meisterhaft mit dem Leben einer Mittelstandsfamilie in den idyllischen Midlands.


19.03.2019 | Literatur in Hamburg
Konzertierte Maßname gegen die Kultur-Flaute durch COVID-19

One Hamburg

One Hamburg
Die Hamburger Agentur »Geheimtipp Media« hat den Social-TV-Sender ONE HAMBURG freigeschaltet. Unter dem Motto »Wenn ihr nicht mehr zur Kultur könnt, bringen wir sie jetzt eben zu euch nach Hause!« präsentiert der Sender Livestream Panels, Live-Podcasts, News, Interviews, Konzerte, Lesungen und Co., die man vom Sofa aus verfolgen kann. Das Projekt wird von Hamburg Marketing unterstützt.


17.03.2019 | Literatur in Hamburg
COVID-19: Auswirkungen auf die Kreativwirtschaft

Hamburg Kreativgesellschaft veröffentlicht Infos über Hilfsangebote

Die Kulturbranche in Deutschland stürzt durch die Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Krise. Vom großen Theater und Festival über Kinos und Musikclubs bis zu den zahllosen Freischaffenden im kulturellen Bereich sind die Umsatzeinbußen schon innerhalb weniger Wochen existenzbedrohend. Die Hamburg Kreativgesellschaft hat die Auswirkungen der Krise zusammengefasst und stellt auch die Sofortmaßnahmen und Hilfestellungen von Verbänden, Behörden und dem Bund vor.


15.03.2019 | Literatur in Hamburg
COVID-19: Auswirkungen auf Hamburger Kultureinrichtungen

Alle Veranstaltungen untersagt

Sämtliche Kultureinrichtungen in Hamburg mussten bis mindestens Ende April geschlossen werden, untersagt wurden auch alle nichtöffentlichen Veranstaltungen. Die Maßnahmen zur Minimierung von Ansteckungsmöglichkeiten mit dem Coronavirus betreffen auch Betrieb von u.a. Kinos, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Schwimmbädern, Saunas, Fitness- und Sportstudios sowie sämtliche Einzelhandelsgeschäfte. Ausgenommen sind nur Geschäfte, die den täglichen Bedarf abdecken.

Bitte beachten Sie, dass in Folge des Shutdowns seit dem 16. März keine der in der Printausgabe für diesen März und unter www.literaturinhamburg.de angkündigten Veranstaltungen ausgerichtet werden können.

Weitere Informationen finden Sie bei der Behörde für Kultur und Medien und bei der Gesundheitsbehörde


Abgesagt

»Nachlässe«

Renate Langgemach, Marita Lamparter und Susanne Neuffer » Geschichten vom Erben und Sterben«.

Ohlsdorfer Friedhof. kulturellen Werkstatt der Kapelle 6 Nordring, Friedhof Ohlsdorf, Hamburg, 15.00 Uhr


Abgesagt

»Literatur-Quickies«

Fünf Autoren, ein kurzweiliger Sonntagnachmittag, gute Literatur, ebenso gute Laune und natürlich auch Kaffee und Kuchen stehen auf dem Programm der »Literatur-Quickies«. Mit dabei sind: Isabel Bogdan, Leona Stahlmann, Elisabeth R. Hager, Stevan Paul und Alexander Rösler. Moderation: Lou A. Probsthayn.

Förderverein kulturelle Initiativen e.V. im »Tafelspitz«, Himmelstr. 5, 16.00 Uhr, € 7,–


Abgesagt

»Effingers«

Die Herausgeberin Nicole Henneberg stellt den Roman von Gabriele Tergit (1894-1982) vor.

Heine Haus Hamburg, Elbchaussee 31, 11.30 Uhr, € 10,– Anmeldungen: info@heine-haus-hamburg.de


Abgesagt

»Lied der Jahreszeiten«

Margret Silvester stellt ihren Sonettenkranz »Lied der Jahreszeiten« vor. Moderation: Peter Schütt.

Waschhaus, Wesselyring 51, 16.00 Uhr


Abgesagt

»Dumme Gedanken hat jeder«

Unter dem Motto »Ach die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt« präsentieren Frank Roder und Felix Oliver Schepp »das Beste von Wilhelm Busch«. Regie: Julia Schmidt.

Das Schiff, Holzbrücke 2/Nikolaifleet, 18.00 Uhr, ab € 21,–
Weitere Infos: www.theaterschiff.de


Szenische Lesung

»Amüsement ist nicht verboten«

Özlem und Christoph Winkler-Özkan präsentieren eine szenische Lesung Texten von Loriot und Heinz Erhardt.

PEM Theater an den Elbbrücken, Reginenstr. 18, 17.00 Uhr, € 10,–/6,–