Heute, 21.04.2026
Lesung mit Judith Hermann
Eine Geschichte, die nicht mehr erzählt werden kann
Judith Hermann, Foto: Andreas Reiberg
Judith Hermann stellt ihren Roman im Literaturhaus vor. Moderation: Jan Ehlert
Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.30 Uhr, € 16,–/12,–
Lesung und Konzert
»Lied und Lyrik«
Katrina Paula Felsberga, Sopran, Julius Drake, Klavier, und Burghart Klaußner, Rezitation, präsentieren Hölderlin-Vertonungen von Eisler, Ullmann, Britten und anderen.Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich nur wenige Komponistinnen und Komponisten mit dem Werk Friedrich Hölderlins – fast scheint es, als wäre die Musik erst nach der Überwindung von Tonalität und formalen Grenzen der Ausdruckskraft seiner Sprache gewachsen gewesen. Katr?na Paula Felsberga und Julius Drake beleuchten in diesem „Lied und Lyrik“-Programm die vielgestaltige musikalische Auseinandersetzung mit Hölderlin in jenem „freien kommenden Jahrhundert“, von dem der Dichter schon 1806 in seiner Hymne an die Freiheit geträumt hatte. Der Schauspieler Burghart Klaußner liest die Texte in ihrer Originalgestalt.
Freie Akademie der Kuenste in Hamburg, Klosterwall 23, 19.00 Uhr, € 15,–/10,–
Gespräch mit Steffen Mau
»Zukunft der Demokratie«
In seiner Gesprächsreihe hat Lukas Bärfuss mit Steffen Mau einen der einflussreichsten Soziologen und »Gesellschaftsdeuter im Land« (FAS) zu Gast. Zuletzt landete er mit seinem Buch »Ungleich vereint« einen Bestseller über die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Breit diskutiert wurde auch das Buch »Triggerpunkte« (2023), in dem der Professor für Makrosoziologie und Direktor des Max-Planck-Instituts zusammen mit Thomas Lux und Linus Westheuser »Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft« unter die Lupe nimmt und der Frage nachgeht, »warum Gendersternchen und Lastenfahrräder so viele Menschen triggern«. Zuletzt erschienen ist »Der große Umbruch«, ein Gespräch mit der Politikerin Ricarda Lang über die großen Themen unserer Zeit – von sozialer Ungleichheit über politische Polarisierung bis zur Krise der Staatlichkeit.
Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20.00 Uhr, ab € 18,–/9,–
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Eine Geschichte, die nicht mehr erzählt werden kan
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Clara Umbachs Romandebüt »Pizza Orlando«
Von Springkraut und der Gretchenfrage

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Jana Hensels »Es war einmal ein Land«
Der Osten wendet sich ab

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Lukas Rietzschels neuer Roman »Sanditz«
Gesellschaftspanorama mit Bruchkante
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Dana von Suffrins »Toxibaby«
Der böse Katzenfisch
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Das Erwartbare kennen, das Unerwartete finden

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Der Dichter, der Spion und die Lehrerin

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Nefeli Kavouras und ihr Debütroman »Gelb, auch ein schöner Gedanke«
Die Jahre ohne Details

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Poetische Fassungen des Sagbaren

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Mia Oberländers »Saloon«
Familiensache

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Leïla Slimanis »Trag das Feuer weiter«
Auf der Suche nach der verlorenen Erinnerung

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Joy Williams Erzählband »Stories 2«
Die Stille im Auge des Orkans
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Nelio Biedermanns Debütroman »Lázár«
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Was ist schon ein normaler Mensch?
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Helga Schuberts Erzählungen »Luft zum Leben«
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Anja Kampmanns »Die Wut ist ein heller Stern«
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Heinz Strunks Heinz Strunks »Kein Geld Kein Glück Kein Sprit«
Negations-Trias mit Fun-Faktor
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Leif Randts »Let´s Talk About Feelings«
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Leif Randt, Foto: Belle Santos
Gaël Fayes Roman »Jacaranda«
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Michael Maars neues Buch »Das violette Hündchen«
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Michael Maar, Foto: privat
Mirko Bonnés neuer Gedichtband »Wege durch die Spiegel«
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Tamar Noorts neuer Roman »Der Schlaf der Anderen«
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Die 19. Ausgabe des Hamburger Literaturjahrbuchs ZIEGEL
Das Pappreptil beißt lautlos zu
Illustration von Moritz Wienert aus dem ZIEGEL #19 © Moritz Wienert
Annika Büsings neuer Roman »Wir kommen zurecht«
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Ella Carina Werners »Feministische Tiergedichte«
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