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Buchpreis HamburgLesen
Die Staats- und Universitätsbibliothek vergibt am 20. November in einer öffentlichen Veranstaltung den Buchpreis HamburgLesen. Sieben Titel stehen in der Shortlist, darunter der Roman »Die Wut ist ein heller Stern« (Hanser) von Anja Kampmann, der auf St. Pauli spielt, »Siehst du es. Grafische Erzählungen über den Schriftsteller Siegfried Lenz« (Carlsen), der vielfältige künstlerische Perspektiven auf das Leben und Werk von Siegfried Lenz vereint, und »Grenzen akzeptieren wir nicht« (Rowohlt), ein Buch »Über Migration, Heimat und den Wert der Freiheit« von
Umes Arunagirinathan, Peggy Parnass und Doris Mendlewitsch.
Welcher Titel den mit 5.000 Euro dotierten Buchpreis gewinnt, wird bei der Verleihung bekanntgegeben.
buchpreis.hamburglesen.de
Umes Arunagirinathan, Peggy Parnass und Doris Mendlewitsch.
Welcher Titel den mit 5.000 Euro dotierten Buchpreis gewinnt, wird bei der Verleihung bekanntgegeben.
buchpreis.hamburglesen.de
»Banned Books«
Das Thalia Theater zeigt in einem Bücherregal im Foyer eine Sammlung mit Büchern, die in den USA zurzeit geächtet werden oder verboten sind. Die Zensur von Büchern ist in den USA fester Bestandteil der Kulturpolitik und hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Vor allem in konservativen US-Bundesstaaten wie Texas, Florida und Tennesse stehen eine ganze Reihe von Büchern auf dem Index und wurden aus öffentlichen Büchereien und Schulbibliotheken entfernt. Das Thalia hat rund 200 Bücher gesammelt, die exemplarisch für die »Banned Books« stehen, die Auswahl beruht auf Recherchen der American Library Association. Unter den zehntausenden Titeln, die in den vergangenen Jahren auf Schwarze Listen gesetzt wurden, sind weltbekannte Klassiker wie »Das Tagebuch der Anne Frank«, »1984« von George Orwell, »Clockwork Orange« von Anthony Burgess oder J.D. Salingers »Der Fänger im Roggen«. Die Gründe für die lokalen Verbote sind vielfältig, oft werden Themen wie Rassismus, LGBTQ+, Sexualität oder die Aufklärung über autoritäre und totalitäre Staaten als anstößig empfunden, inzwischen landen aber auch Bücher über Aktivismus und soziale und politische Bewegungen auf dem Index.thalia-theater.de
Je fünf Titel für „Buch des Jahres“ und „Sachbuchpreis des Jahres" nominiert
Neben den regulären Hamburger Literaturpreisen werden jährlich zwei mit jeweils 8.000 Euro dotierte Preise für herausragende Neuerscheinungen in den Kategorien Belletristik und Sachbuch vergeben. Eine unabhängige Jury nominiert für die Shortlist jeweils fünf Bücher. Das Preisgeld für den Sachbuchpreis wird von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS gestiftet.
Die Entscheidung über die Preisvergabe fällt Anfang November. Der Senator für Kultur und Medien Carsten Brosda wird die Auszeichnungen am 7. Dezember 2026 im Literaturhaus Hamburg verleihen.
Folgende Titel sind für einen Hamburger Literaturpreis 2026 nominiert:
Buch des Jahres:
Mirko Bonné: „Kanzlerkino“, Schöffling & Co.
Norbert Gstrein: „Im ersten Licht“, Hanser
Nefeli Kavouras: „Gelb, auch ein schöner Gedanke“, KiWi
Jarka Kubsova: „Im Licht des neuen Tages“, S. Fischer
Daniel Mellem: „Einstein im Bade", Kein & Aber
Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS:
Ruth Hoffmann: „Raubzug von rechts. Wie die Rechte unsere Werte kapert und für ihre Zwecke missbraucht“, Goldmann
Anne Otto: „Die Eleganz der Zuwendung: Über den Wert dessen, was uns verbindet“, Nagel und Kimche
Ursula Schröder: „Schutz in Krisenzeiten“, Piper
Christian Schüle: „Die Jagd nach der Muskatnuss. Aufstieg und Fall der Ostindien-Companie 1602-1798 oder wie im goldenen Zeitalter der Kapitalismus begann“, Siedler
Volker Ullrich: „Helmuth James von Moltke“, C.H. Beck
Weiter Infos zu den nominierten Autor:innen und ihren Büchern finden Sie hier:
literaturpreise.literaturinhamburg.de
Die Entscheidung über die Preisvergabe fällt Anfang November. Der Senator für Kultur und Medien Carsten Brosda wird die Auszeichnungen am 7. Dezember 2026 im Literaturhaus Hamburg verleihen.
Folgende Titel sind für einen Hamburger Literaturpreis 2026 nominiert:
Buch des Jahres:
Mirko Bonné: „Kanzlerkino“, Schöffling & Co.
Norbert Gstrein: „Im ersten Licht“, Hanser
Nefeli Kavouras: „Gelb, auch ein schöner Gedanke“, KiWi
Jarka Kubsova: „Im Licht des neuen Tages“, S. Fischer
Daniel Mellem: „Einstein im Bade", Kein & Aber
Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS:
Ruth Hoffmann: „Raubzug von rechts. Wie die Rechte unsere Werte kapert und für ihre Zwecke missbraucht“, Goldmann
Anne Otto: „Die Eleganz der Zuwendung: Über den Wert dessen, was uns verbindet“, Nagel und Kimche
Ursula Schröder: „Schutz in Krisenzeiten“, Piper
Christian Schüle: „Die Jagd nach der Muskatnuss. Aufstieg und Fall der Ostindien-Companie 1602-1798 oder wie im goldenen Zeitalter der Kapitalismus begann“, Siedler
Volker Ullrich: „Helmuth James von Moltke“, C.H. Beck
Weiter Infos zu den nominierten Autor:innen und ihren Büchern finden Sie hier:
literaturpreise.literaturinhamburg.de
Der K.-H. Zillmer-Verlegerpreis 2026 geht an Sebastian Guggolz
Die Karl-Heinz Zillmer-Stiftung unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung zeichnet den Verleger des Guggolz Verlag für sein verlegerisches Handeln aus. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert.
Sebastian Guggolz gründete 2014 in Berlin den Guggolz Verlag für Neuübersetzungen und Neuausgaben von Büchern aus Nord- und Osteuropa. Das Programm umfasst vergessene und aus dem Fokus geratene Werke mit dem Ziel, diese Literatur auf dem deutschen Buchmarkt breiter und vielgestaltiger verfügbar zu machen sowie Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar zu machen, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Zu den Autor:innen zählen u. a. Frans Eemil Sillanpää, Andor Endre Gelléri, Amalie Skram, Harry Martinson, Ásta Sigurðardóttir, Anton Hansen Tammsaare und Johannes V. Jensen.
Die Preisverleihung findet am 28. September 2026 um 19.00 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Der Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, wird ein Grußwort sprechen. Interessierte können sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung für die Preisverleihung anmelden, E-Mail: veranstaltungen(at)kulturstiftung-hh.de
Sebastian Guggolz gründete 2014 in Berlin den Guggolz Verlag für Neuübersetzungen und Neuausgaben von Büchern aus Nord- und Osteuropa. Das Programm umfasst vergessene und aus dem Fokus geratene Werke mit dem Ziel, diese Literatur auf dem deutschen Buchmarkt breiter und vielgestaltiger verfügbar zu machen sowie Regionen auf der literarischen Landkarte sichtbar zu machen, die häufig nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Zu den Autor:innen zählen u. a. Frans Eemil Sillanpää, Andor Endre Gelléri, Amalie Skram, Harry Martinson, Ásta Sigurðardóttir, Anton Hansen Tammsaare und Johannes V. Jensen.
Die Preisverleihung findet am 28. September 2026 um 19.00 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Der Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, wird ein Grußwort sprechen. Interessierte können sich bei der Hamburgischen Kulturstiftung für die Preisverleihung anmelden, E-Mail: veranstaltungen(at)kulturstiftung-hh.de
Norbert Gstrein erhält den Siegfried Lenz Preis 2026
Alle zwei Jahre vergibt die Siegfried Lenz Stiftung in Hamburg den internationalen Siegfried Lenz Preis. Preisträgerin 2026 ist Norbert Gstrein, wie die Stiftung im Mai bekanntgab. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 10. September in einer Feierstunde im Hamburger Rathaus überreicht. Am Vorabend der Preisverleihung wird Norbert Gstrein auf Einladung von NDR Kultur zu Gast im Rolf-Liebermann-Studio des Norddeutschen Rundfunks sein.
Mit dem Siegfried Lenz Preis sollen internationale Schriftstellerinnen und Schriftsteller ausgezeichnet werden, die mit ihrem erzählerischen Werk Anerkennung erlangt haben und deren schöpferisches Wirken dem Geist von Siegfried Lenz nah ist. Norbert Gstrein gilt als einer der großen Erzähler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis. Nach seinem zuletzt erschienenen Romanen »Der zweite Jakob« (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, und »Vier Tage, drei Nächte« (2022) erzählt er in seinem in diesem Frühjahr neu erschienenen Roman »Im ersten Licht« (Hanser Verlag) die Geschichte eines Lebens im 20. Jahrhundert.
siegfriedlenz-stiftung.org
Mit dem Siegfried Lenz Preis sollen internationale Schriftstellerinnen und Schriftsteller ausgezeichnet werden, die mit ihrem erzählerischen Werk Anerkennung erlangt haben und deren schöpferisches Wirken dem Geist von Siegfried Lenz nah ist. Norbert Gstrein gilt als einer der großen Erzähler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alfred-Döblin-Preis und dem Uwe-Johnson-Preis. Nach seinem zuletzt erschienenen Romanen »Der zweite Jakob« (2021), mit dem er für den Deutschen Buchpreis nominiert war, und »Vier Tage, drei Nächte« (2022) erzählt er in seinem in diesem Frühjahr neu erschienenen Roman »Im ersten Licht« (Hanser Verlag) die Geschichte eines Lebens im 20. Jahrhundert.
siegfriedlenz-stiftung.org
Crespo Foundation schreibt Förderpreis für Nachwuchsautor:innen aus
Die Crespo Foundation schreibt den »WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Förderpreis für kritische Kurztexte 2026« aus. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis will junge literarische Stimmen dazu ermutigen, gesellschaftskritische Positionen zu aktuellen Diskursen zu entwickeln. Ivna Zic, Trägerin des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2026, stellt jungen Schreibenden in diesem Jahr die Frage: »Die Zeit in die Hand nehmen – Wie lässt sich schreibend einer Gegenwart begegnen, die wenig Raum für eigene Zeitgestaltung lässt?«
Eingereicht werden können unveröffentlichte deutschsprachige Prosatexte oder literarische Essays, die sich mit der Fragestellung auseinandersetzen. Teilnehmen können volljährige Nachwuchsautor:innen, die zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses weder eine eigenständige literarische Buchpublikation (betrifft auch E-Books) noch einen Vertrag bezüglich einer Buchpublikation mit einem Verlag oder einer Literaturagentur abgeschlossen haben.
Einsendeschluss: 30. Juni 2026
Vollständige Ausschreibung unter: wortmeldungen.org
Eingereicht werden können unveröffentlichte deutschsprachige Prosatexte oder literarische Essays, die sich mit der Fragestellung auseinandersetzen. Teilnehmen können volljährige Nachwuchsautor:innen, die zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses weder eine eigenständige literarische Buchpublikation (betrifft auch E-Books) noch einen Vertrag bezüglich einer Buchpublikation mit einem Verlag oder einer Literaturagentur abgeschlossen haben.
Einsendeschluss: 30. Juni 2026
Vollständige Ausschreibung unter: wortmeldungen.org

