Literaturpreise in Hamburg

Behörde für Kultur und Medien schreibt Arbeitsstipendien für 2018 aus

Das Literaturreferat der Hamburger Behörde für Kultur und Medien hat ein neues Förderpaket geschnürt: Vergeben werden einmonatige Residenzstipendien für das westlich von Paris gelegene Château de Millemont im August 2018 und ein einmonatiges Stipendium im Brecht-Haus in Svendborg in Dänemark für den September. Außerdem gibt es im September und Oktober die Möglichkeit, in der Residenz des Künstlers Burkhard Vernunft im ligurischen Torria zu arbeiten. Die Behörde kommt für die Miete auf und zahlt pro Person eine Aufwandspauschale in Höhe von 1.000 Euro.
Ausgeschrieben sind die Arbeitsaufenthalte für Schriftsteller*innen und Übersetzer*innen.
Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2018.
Alle weitere Infos hier: www.literaturinhamburg.de/aufenthaltsstipendien_2018.pdf »

Die Förderpreise für Literatur und Förderpreise für literarische Übersetzungen 2018

Die Behörde für Kultur und Medien schreibt sechs mit je 6.000 Euro dotierte Förderpreise für Literatur 2018 für Autorinnen und Autoren aus, die in Hamburg oder im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben. Das Verfahren für die Vergabe ist anonym.
Ebenfalls vergeben werden drei Förderpreise für Übersetzerinnen und Übersetzer.
Die Fördersumme für die Übersetzerpreise beträgt jeweils 2.500 Euro.
Bewerbungsschluss: 15. August 2018.
Das Bewerbungsverfahren der Förderpreise für Literatur findet erstmals per E-Mail statt.
Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen hier:
- Ausschreibung (PDF) »
- Förderpreise für Literatur 2018, Bewerbungsbogen (PDF) »
- Förderpreise für Literatur 2018, Registraturbogen (PDF »

Lessing-Preis 2017 und Stipendium verliehen

Juliane Rebentisch, Dr. Carsten Brosda
Juliane Rebentisch und Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, Foto: Fabian Hammerl
Juliane Rebentisch wurde am 28. Januar mit dem mit 10.000 Euro dotierten Lessing-Preis 2017 ausgezeichnet. Die Professorin an der Hochschule für Gestaltung Offenbach wurde für ihre Arbeiten zu Ästhetik und Kunst, Gesellschaft und Politik geehrt. Das mit 5.000 Euro dotierte Stipendium ging an die Autorin und Regisseurin Nino Haratischwili. Zu ihrem Werk zählt u.a. der viel besprochene Roman „Das achte Leben (Für Brilka), erschienen 2014 in der Frankfurter Verlagsanstalt. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, überreichte die Preise während der Lessingtage 2018 im Thalia Theater. Die Laudatio auf Juliane Rebentisch hielt der Publizist Ekkehard Knörer, Herausgeber der Zeitschrift „Merkur“. Die bildenden Künstlerinnen und Performerinnen Anne Imhof und Eliza Douglas, bekannt durch die Arbeit „Faust“ im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig, steuerten eine musikalische Performance zu Ehren Juliane Rebentischs bei. Nino Haratischwili wurde von Julia Lochte, der Chefdramaturgin des Thalia Theaters, laudiert. Die Schauspielerinnen Lisa Hagmeister und Franziska Hartmann gratulierten mit einer Szene aus Jette Steckels Inszenierung von „Das achte Leben (Für Brilka)“.