Literaturpreise in Hamburg

16.03.2022 | Literatur in Hamburg
Stipendien ausgeschrieben

»Hamburger Sommerresidenz« für Hamburger Literaturschaffende und –übersetzer:innen

Die Behörde für Kultur und Medien hat drei Stipendien für Hamburger Literaturschaffende und -überetzer:innen ausgeschrieben: Die vierwöchige »Hamburger Sommerresidenz« im August und September 2022 lädt in das idyllisch gelegene Künstlerhaus des mareverlags in Wentorf bei Hamburg. Ausgeschrieben sind insgesamt zwei vierwöchige Arbeitsaufenthalte für Schriftsteller:innen bzw. Literaturübersetzer:innen sowie ein Aufenthalt für bildende Künstler:innen. Ein vierwöchiger Arbeitsaufenthalt im Brecht-Haus in Sevendborg, Dänemark, für Hamburger Literaturschaffende und - übersetzer:innen ist für den Zeitraum vom 26. August bis 23. September 2022 ausgeschrieben. Das Brecht-Haus liegt in idyllischer Umgebung direkt am Skovsbo Strand, 3 Kilometer westlich von Svendborgs Zentrum und Hafen, nahe dem Sund. Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt jeweils die Miete der Residenz und zahlt zusätzlich eine Aufwandspauschale in Höhe von 1.000 Euro.

Bewerbungsschluss ist jeweils der 15. Mai 2022.

Die Ausschreibungen gibt es hier als pdf:
Ausschreibung Sommerresidenz mare-Künstlerhaus 2022.pdf
Ausschreibung Aufenthaltsstipendium Brecht-Haus 2022.pdf
Bewerbungen können digital bei der Behörde für Kultur und Medien eingereicht werden: https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/AFM-ELBFND

01.03.2022 | Literatur in Hamburg
Hamburger Literaturpreise

Die Ausschreibung für 2022

Der Wettbewerb um die Hamburger Literaturpreise geht in eine neue Runde: Ausgeschrieben sind elf Preise und eine Gesamtför-dersumme von 57.000 Euro. Fünf Preise werden in einem anonymen Vergabeverfahren in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik, Drama und Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch vergeben. Die Preise sind mit je 6.000 Euro dotiert. Ebenfalls 6.000 Euro gibt es für einen Comic. Das Vergabeverfahren wird hier vom Comicfesti-val Hamburg kuratiert und ist nicht anonym. Für literarische Über-setzungen sind drei Preise zu je 3.000 Euro ausgeschrieben. Als Buch des Jahres wird schließlich eine Buchveröffentlichung aus den Bereichen Belletristik und erzählendes Sachbuch einer Hamburger Autor:in ausgezeichnet. Im letzten Jahr erhielt Andreas Moster den Preis für seinen Roman »Kleine Paläste«, 2020 wurde Benjamin Maack für sein Buch »Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein« (Suhrkamp Verlag) ausgezeichnet und 2019 Saša Stanišic für »Herkunft«.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2022.

Die Ausschreibung gibt es hier als pdf: Hamburger Literaturpreise 2022.pdf
Bewerbungen können digital bei der Behörde für Kultur und Medien eingereicht werden: https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/AFM-ELBFND

08.11.2021 | Literatur in Hamburg
Hamburger Literaturpreise

Die Preisträger*innen 2021

Andreas Moster
Andreas Moster wird für seinen Roman »Kleine Paläste« in der Kategorie Buch des Jahres 2021 ausgezeichnet, Foto: Jürgen Abel
Im Wettbewerb um die Hamburger Literaturpreise werden am 6. Dezember im Hamburger Literaturhaus elf Preise mit einer Gesamtsumme von 57.000 Euro vergeben. Die Literaturpreise in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik–Drama–Experimentelles und Kinder- und Jugendbuch sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert, dazu kommen drei mit 3.000 Euro dotierte Preise für Übersetzungen. Anfang November wurden die Preisträger*innen bekannt gegeben.

Als »Buch des Jahres« ausgezeichnet wird »Kleine Paläste« (Arche Verlag) von Andreas Moster, in der Kategorie Roman ausgezeichnet werden Kristine Bilkau und Dirk Krohn. Nur ein Preis wird in diesem Jahr in der Kategorie Erzählung an Sonja Roczek vergeben, in der Kategorie Lyrik, Drama, Experimentelles gehen Preise an Nail Dogan und Jenny Schäfer. Den Preis in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch erhält Jutta Nymphius, für einen Comic ausgezeichnet wird Helena Baumeister. Drei Preise werden schließlich in der Kategorie Übersetzung an Brigitte Große, Markus Lemke und Maralde Meyer-Minnemann vergeben.

Weitere Infos hier »


28.10.2021 | Literatur in Hamburg
Hamburger Zukunftsstipendien vergeben

3,3 Mio. Euro für Kulturprojekte

Die Behörde für Kultur und Medien hat im Herbst Zukunftsstipendien für Bildende Kunst, Literatur und Musik mit einem Gesamtvolumen von 3,3 Millionen Euro vergeben. Mit den Stipendien sollen die Folgen der von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen freischaffenden Künstler*innen und Autor*innen abgemildert und die Arbeit an neuen Projekten ermöglicht werden.

Von den mit je 6.000 Euro dotierten 550 Zukunftsstipendien ging ein großer Teil an Literatur- und Comic- und Übersetzungsprojekte. Die Jury aus Jürgen Abel (Lektor und Publizist), Katharina Adler (Autorin, München), Jan Christophersen (Autor, Radenkirchen), Hans Ebert (Buchhandlung Strips & Stories) und Katrin Weiland (Junges Literaturhaus, Altonale) hob insbesondere hervor, wie »breit das literarische Leben in Hamburg aufgestellt« ist und lobte »die Vielfalt der eingereichten Projekte auf hohem Niveau«.


07.12.2020 | Literatur in Hamburg
Augezeichnet!

Hamburger Literaturpreise 2020 vergeben

Hamburger Literaturpreise 2020 - Preisträger Benjamin Maack (Buch des Jahres), Video © Sebastian Stuertz und Tara Wolff
Im Wettbewerb um die Hamburger Literaturpreise sind elf Preise mit einer Gesamtsumme von 57.000 Euro vergeben worden. Die Literaturpreise werden in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik–Drama–Experimentelles und Kinder- und Jugendbuch anonym vergeben. Sie sind mit jeweils 6.000 Euro dotiert. 337 Autor*innen hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt. Zur Verleihung der Preise ist ein Katalog erschienen, und die Preisträger*innen werden in Kurzfilmen vorgestellt.




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