Literaturpreise in Hamburg

Hamburger Literaturpreise 2019

Hamburger Literaturpreise 2019 - Die Preisträger
Die Preisträger 2019
Weitere Infos über die Hamburger Literaturpreise und die Preisträger*innen 2019 hier: hamburger-literaturpreise.literaturinhamburg.de



Verleihung der Hamburger Literaturpreise 2019

Saša Stanišic
Der Wettbewerb um die Hamburger Literaturpreise hat 2019 eine Frischzellenkur erfahren: Vom Namen über das Vergabeverfahren bis zur Verleihung ist alles neu. Es werden elf Preise in sieben Kategorien mit einer Gesamtsumme von 57.000 Euro vergeben. Der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda überreicht die Preise und hält eine Laudatio auf »Herkunft« von Saša Stanišic, den Gewinner in der Kategorie »Buch des Jahres«. Jeweils einen der mit 6.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten in der Kategorie „Roman« Tamar Baumgarten-Noort für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Ans Licht« und Katrin Seddig für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Eine deutsche Familie«. In der Kategorie »Erzählung« gewinnen Sven Lenz für seine Erzählung »Nebenrolle« sowie Julia Ditschke für ihre Erzählung »Mutter. Zwölf Versuche«. In der Kategorie »Lyrik – Drama – Experimentelles« wird Ulrike Syha für einen Auszug aus ihrem Theaterstück »Der öffentliche Raum« ausgezeichnet. Die neue Auszeichnung für das Kinder- und Jugendbuch geht an Cornelia Franz für ihr Kinderbuch »Calypsos Irrfahrt«. Die Jurymitglieder stellen die prämierten Texte kurz vor, die Preisträgerinnen und Preisträger lesen aus ihren Arbeiten. Anke Feuchtenberger, Professorin für Zeichnen und Medienillustration an der HAW, hält eine Laudatio auf Karina Tungari, die Gewinnerin des Comic-Preises. Den musikalischen Part des Abends bestreiten die Singer-Songwriterin Zara Akopyan und DJane Miss Alaska.

Behörde für Kultur und Medien im Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.00 Uhr, Eintritt frei. Die Veranstaltung ist ausgebucht. (Eine Lesung mit den Preisträger*innen findet am 16. Januar im Nachtasyl des Thalia Theaters statt.)



Verleihung der Hamburger Literaturpreise 2019

Saša Stanišic
Der Wettbewerb um die Hamburger Literaturpreise hat 2019 eine Frischzellenkur erfahren: Vom Namen über das Vergabeverfahren bis zur Verleihung ist alles neu. Es werden elf Preise in sieben Kategorien mit einer Gesamtsumme von 57.000 Euro vergeben. Der Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda überreicht die Preise und hält eine Laudatio auf »Herkunft« von Saša Stanišic, den Gewinner in der Kategorie »Buch des Jahres«. Jeweils einen der mit 6.000 Euro dotierten Hamburger Literaturpreise erhalten in der Kategorie „Roman« Tamar Baumgarten-Noort für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Ans Licht« und Katrin Seddig für einen Auszug aus dem Romanmanuskript »Eine deutsche Familie«. In der Kategorie »Erzählung« gewinnen Sven Lenz für seine Erzählung »Nebenrolle« sowie Julia Ditschke für ihre Erzählung »Mutter. Zwölf Versuche«. In der Kategorie »Lyrik – Drama – Experimentelles« wird Ulrike Syha für einen Auszug aus ihrem Theaterstück »Der öffentliche Raum« ausgezeichnet. Die neue Auszeichnung für das Kinder- und Jugendbuch geht an Cornelia Franz für ihr Kinderbuch »Calypsos Irrfahrt«. Die Jurymitglieder stellen die prämierten Texte kurz vor, die Preisträgerinnen und Preisträger lesen aus ihren Arbeiten. Anke Feuchtenberger, Professorin für Zeichnen und Medienillustration an der HAW, hält eine Laudatio auf Karina Tungari, die Gewinnerin des Comic-Preises. Den musikalischen Part des Abends bestreiten die Singer-Songwriterin Zara Akopyan und DJane Miss Alaska.

Behörde für Kultur und Medien im Literaturhaus, Schwanenwik 38, 19.00 Uhr, Eintritt frei. Die Veranstaltung ist ausgebucht. (Eine Lesung mit den Preisträger*innen findet am 16. Januar im Nachtasyl des Thalia Theaters statt.)



Kulturbehörde vergibt Residenzstipendien für Literatur und bildende Kunst in Dichterhäusern

Die Behörde für Kultur und Medien richtet in Kooperation mit der Roger-Willemsen-Stiftung in der Villa Willemsen, dem Künstlerhaus des mareverlags in Wentorf bei Hamburg, die „Hamburger Sommerresidenz“ für Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer sowie bildende Künstlerinnen und Künstler ein. Außerdem fährt ein Autor oder eine Autorin ins Brecht-Haus ins dänische Svendborg.

Die Bewerberinnen und Bewerber für die Residenzstipendien sollen ihren Lebensmittelpunkt in Hamburg haben, als professionelle Schriftsteller und Schriftstellerinnen, Übersetzer und Übersetzerinnen oder bildende Künstler und Künstlerinnen tätig sein und entsprechende Referenzen vorweisen. Die Behörde für Kultur und Medien zahlt die Mieten für die Residenzen sowie zusätzlich 1.000 Euro Aufwandspauschale an die Stipendiaten. Die Bewerbungsfrist endet am 3. Juni 2019.
Die Villa Willemsen am Mühlenteich in Wentorf bei Hamburg war das letzte Wohnhaus des Autors und Publizisten Roger Willemsen, der 2016 verstarb. Dank eines engen Freundes, dem Verleger des mareverlags, Nikolaus Gelpke, wurde die Villa als Künstlerhaus des mareverlags erhalten und schließlich der Roger Willemsen Stiftung als Künstlerresidenz zur Verfügung gestellt. Seit 2018 leben und arbeiten hier Stipendiaten und Stipendiatinnen aus den Bereichen Literatur und bildende Kunst, die von der Roger-Willemsen-Stiftung betreut werden.
Das Brecht-Haus liegt auf der Insel Fünen in der dänischen Hafenstadt Svendborg und diente Bertolt Brecht, Helene Weigel und ihren Kindern zwischen 1933 und 1939 als Wohnhaus während des Exils. Das Reetdachhaus wurde zu Beginn der 1990er Jahre renoviert und beherbergt heute Kunst- und Kulturschaffende aus aller Welt.

Die vollständigen Ausschreibungen gibt es unter https://www.hamburg.de/bkm/stipendien

Bewerbungsschluss ist der 3. Juni 2019.



Lessing-Preis 2017 und Stipendium verliehen

Juliane Rebentisch, Dr. Carsten Brosda
Juliane Rebentisch und Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, Foto: Fabian Hammerl
Juliane Rebentisch wurde mit dem mit 10.000 Euro dotierten Lessing-Preis 2017 ausgezeichnet. Die Professorin an der Hochschule für Gestaltung Offenbach wurde für ihre Arbeiten zu Ästhetik und Kunst, Gesellschaft und Politik geehrt. Das mit 5.000 Euro dotierte Stipendium ging an die Autorin und Regisseurin Nino Haratischwili. Zu ihrem Werk zählt u.a. der viel besprochene Roman „Das achte Leben (Für Brilka), erschienen 2014 in der Frankfurter Verlagsanstalt.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, überreichte die Preise während der Lessingtage 2018 im Thalia Theater. Die Laudatio auf Juliane Rebentisch hielt der Publizist Ekkehard Knörer, Herausgeber der Zeitschrift „Merkur“. Die bildenden Künstlerinnen und Performerinnen Anne Imhof und Eliza Douglas, bekannt durch die Arbeit „Faust“ im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig, steuerten eine musikalische Performance zu Ehren Juliane Rebentischs bei. Nino Haratischwili wurde von Julia Lochte, der Chefdramaturgin des Thalia Theaters, laudiert. Die Schauspielerinnen Lisa Hagmeister und Franziska Hartmann gratulierten mit einer Szene aus Jette Steckels Inszenierung von „Das achte Leben (Für Brilka)“.