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Das Literaturhaus Hamburg sucht Praktikant*innen

Ab dem 1. Dezember hat das Literaturhaus Hamburg eine Stelle für ein Praktikum im Veranstaltungsmanagement frei, es gibt zudem mehrere Termine im nächsten Jahr. Ein weiteres Praktikum für Öffentlichkeitsarbeit wird in Teilzeit ebenfalls ab Dezember vergeben.
Hier die Ausschreibungen:
Vorausgesetzt wird u.a. ein „fortgeschrittenes Hochschulstudium“.
Ausschreibung Praktikum Veranstaltungsmanagement (pdf)
Ausschreibung Praktikum Öffentlichkeitsarbeit (pdf)

15. Hamburger Märchentage

Von anmutigen Feen, schönen Kaufmannstöchtern, mächtigen Königen, ehrlichen Dieben und liebenswürdigen Ungeheuern erzählen die »Märchen aus Frankreich«, die vom 8. bis zum 16. November bei den 15. Hamburger Märchentagen vorgestellt werden. Auf dem Programm der spannenden Märchenreise für große und kleine Leute stehen unter der Schirmherrschaft der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes in diesem Jahr fast 100 liebevoll gestaltete, teils bilinguale Lesungen und viele weitere Aktionen in den Hamburger Museen, Theatern, Schulen, Kitas und den Bücherhallen.
www.hamburger-maerchentage.de

Bundesweiter Vorlesetag

Am 16. November laden die Stiftung Lesen, »Die ZEIT« und die Deutsche Bahn Stiftung wieder zum Bundesweiten Vorlesetag. Das beliebte Vorlesefest, an dem sich auch viele Prominente mit Lesungen beteiligen, steht in diesem Jahr unter dem Motto »Natur und Umwelt«. Vorgelesen wird meist an Schulen, in Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen, doch auch ungewöhnliche Orte sind dabei: Von der Gefängniszelle über den Tierpark bis zu Guerilla-Lesungen in Fußgängerzonen. Wer selber vorlesen möchte, kann seine Aktion auf der Website des Vorlesetages anmelden. Dort kann man auch alle Lesungen in der eigenen Region recherchieren.
www.vorlesetag.de

»175 Jahre Thalia Theater«

Am 9. November 1843 gründete Chéri Maurice, der eigentlich Charles M. Schwartzenberger hieß, in Hamburg das Thalia Theater. Mit einer besonderen Ausgabe des »Herzzentrums« wird zum 175. Jubiläum am Freitag, dem 9. November das gesamte Theatergebäude für das Publikum geöffnet und von Navid Kermani, dem Ensemble und vielen weiteren dem Thalia verbundene Künstler*innen bespielt. Für die Jubiläumswoche vom 4. bis zum 11. November stehen vor allem Inszenierungen im Programm, in denen sich das Thalia als auf besondere Weise als Gegenwartstheater zeigt. Und gefeiert wird natürlich auch: Am Jubiläumssamstag gibt es eine der beliebten »Thalia-Bühnenparties«.
thalia-theater.de

ÜBERJAZZ Festival auf Kampnagel

Über »20 Sprengmeister mutmaßlicher Genregrenzen« präsentiert am 2. und 3. November das ÜBERJAZZ Festival, das mit seiner neunten Ausgabe einmal mehr einen roten Faden durch das stilistisch längst nicht mehr eindeutig zuzuordnende Feld des Jazz der Gegenwartet finden will. Mit dabei sind u.a. der US-amerikanische Saxophonist und Mitbegründer des Ethno-Jazz Pharaoah Sanders, die US-amerikanische Sängerin und Musikerin Georgia Anne Muldrow, der japanische Jazzmusiker Yasuaki Shimizu, die englische Soul-Sängerin Poppy Ajudha und die südafrikanische Band BCUC.
kampnagel.de

Deutscher Buchhandlungspreis für Buchhandlung Heymann

Mehr als 400 Buchhandlungen hatten sich in diesem Jahr um den Deutschen Buchhandlungspreis beworben, der in drei Kategorien vergeben wird. Ausgezeichnet wurde am 30. Oktober von Kulturstaatsministerin Monika Grütters als »ausgezeichneter Ort der Kultur« auch die Hamburger Buchhandlung Heymann, sehr zur Freude von Christian Heymann und Heike Heymann Rienau und den Buchhändlerinnen und Buchhändlern bei. Monika Grütters betonte bei der Verleihung: »Statt die Bücher als bloße Ware auszulegen, geben die Inhaberinnen und Inhaber jeden Tag direkt vor Ort in ihren Buchhandlungen Raum für literarische Impulse, ganz persönlich und leidenschaftlich – eben anders als anonyme Internetwerbung, die sich nur an Verkaufszahlen orientiert. Mit kulturellen Rahmenprogrammen samt Führungen und Lesungen, einem ungewöhnlichen Sortiment oder spannenden Literaturnächten ermöglicht die Vor-Ort-Buchhandlung so regelmäßig den Austausch von Angesicht zu Angesicht und avanciert vielerorts zum beliebten Kulturort.«

Buchpreis »HamburgLesen 2018« für Michael Batz

Der Hamburger Autor, Theatermacher und Lichtkünstler Michael Batz ist für sein Buch »Speicherstadt Story – Geschichten von Menschen und Handel« mit dem Buchpreis »HamburgLesen 2018« ausgezeichnet worden. Vergeben wird der Preis von der Staats- und Universitätsbibliothek für ein Buch, das sich »in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst«, er ist mit 5.000 € dotiert und steht unter der Schirmherrschaft von Katharina Fegebank, der Zweiten Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin für Wissenschaft und Forschung und Gleichstellung.

Michael Batz taucht mit seinem neuen Buch »Speicherstadt Story« tief in das Leben der Menschen ein, die zwischen Kehrwiederspitze, Sandtorkai und Poggenmühlenbrücke gearbeitet haben. Anhand zahlreicher Dokumente und durch langjährige Recherchen in Archiven sowie Interviews mit früheren Quartiersleuten, Kaffee- und Teehändlern und Mitarbeitern der HHLA hat er den Alltag in der Speicherstadt rekonstruiert und nimmt den Leser mit auf einen Rundgang durch ein ganzes Jahrhundert. »Das bestechende an dem Buch ist«, heißt es in der Begründung der Jury, »dass Michael Batz berührende Geschichten von Menschen und Handel aus verlässlichen Originaldokumenten entstehen lässt. Er lässt den Leser auf 288 Seiten mit Originalfotografien, Plänen, Zeichnungen und Ephemera bis in die Gegenwart der heutigen Hafen City reisen. Die 28 Kapitel verführen den Leser allein schon mit ihren Überschriften, wie `In bester Gesellschaft´, `Tod eines Waffenhändlers´ oder `Rotkäppchen´. Auch die Vorher-Nachher Bilder vertiefen das Gesamtbild der Entwicklungen und das Verständnis für Hamburgs gigantisches Stadtentwicklungsprojekt seit dem großen Brand von 1842.«
Der Jury gehörten an: Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Hamburg Museum, Ulrich Greiner, Freie Akademie der Künste, Prof. Dr. Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg, Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, Dr. Alexander Extra, Initiator des Preises, und Prof. Dr. Gabriele Beger, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

»The Future of Transatlantic Relations«

Wie geht es weiter mit den transatlantischen Beziehungen, die sich angesichts der »America First«-Politik mit Strafzöllen, Zweifeln am Sinn der NATO und Ausstieg aus dem Klimaabkommen im Kern verändert haben? Antworten darauf will am Freitag, dem 16. und Samstag, am 17. November 2018 die internationale Konferenz FOTAR2018 finden. Ausgerichtet wird die Konferenz von der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung und dem Europa-Kolleg Hamburg ausgerichtet.

Eröffnet wird die Konferenz von Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Keynotes sprechen Elizabeth Sherwood-Randall, ehemalige US-Energieministerin 2014-2017, und Peer Steinbrück, ehemaliger Bundesfinanzminister. Auf drei Panels zu Handels-, Umwelt- und Sicherheitspolitik werden unter anderem Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt, Prof. Dr. Gabriel Felbermayr, Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft München sowie Geneviève Pons, Direktorin des Jacques-Delors-Instituts Brüssel, erwartet. Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki wird am Abschlusspodium teilnehmen.
Veranstaltungssprache ist Englisch.
Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Lichthof, Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee, 16.11., 9:30 bis 16.00 und 17.11., 9:30 bis 15:30 Uhr, Anmeldung und weitere Informationen: www.fotar2018.org

Lesefest Seiteneinsteiger

Das größte Kinderlesefest Deutschlands beschert Hamburg vom 18. bis zum 26. Oktober über 200 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien.
www.seiteneinsteiger.de

Interkulturelles Festival eigenarten

Ein großes Programm mit Musik, Theater, Tanztheater, Literatur und Performances von internationalen Künstlern, die in Hamburg leben, ihre kulturellen Wurzeln jedoch in anderen Regionen haben, präsentiert in seiner 19. Ausgabe vom 25. Oktober bis 04. November 2018 das interkulturelle Festival eigenarten.
www.festival-eigenarten.de

»A wie Anonym«

»Zeitgenössische Regime der Anonymität zwischen Online und Offline« sind Thema von Performances und einer Ausstellung, von Workshops und einer Konferenz mit u.a. Aram Bartholl, Gretchen Bakke,Heath Bunting, Simon Farid, Seda Gürses, Johannes Paul Raether, Seth Schoen und Daniel de Zeeuw auf Kampnagel vom 24. bis 27. Oktober. Die Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei, für die Workshops wird aber um Anmeldung gebeten.

»Kinder lieben Comics«

Am 20. und 21. Oktober 2018 gibt es eine neue Auflage des Comicfestivals für Kinder im Altonaer Museum. Mit dabei sind u.a. der Jugendliteraturpreisträger Émile Bravo aus Frankreich, der aus seiner Märchenparodie »Die sieben Zwergbären« lesen und sein neues Abenteuer um die traditionsreichen Comichelden Spirou und Fantasio vorstellen wird. Aus seinem aktuellen Comic »Toni« liest der Kinderbuchillustrator und -autor Philip Waechter und Sandra Brandstätter gibt Einblick in die Entstehung ihres Comics »Ben und Teo«.
altonaermuseum.de

Kopieren, bewahren, Neues schaffen

Die Schriftkunst von Chen Songzhang und Zhu Yongling zeigt eine Ausstellung der Staats- und Universitätsbibliothek, vom 27. September 2018 bis 6. Januar 2019. Die beiden Gegenwartskünstler beziehen sich mit dem Kopieren schriftlicher Vorlagen längst vergangener Jahrhunderte auf überlieferte chinesische Schriftzeichen, die sie in einem intelligenten Spiel neu verwenden. Durch Kunstgriffe im Bereich von Layout und Disposition der Zeichen werden neue Bezüge und Wechselwirkungen geschaffen, die vorher so nicht existierten. Als Schriftträger dienen ihnen nicht nur Papier, sondern auch Seide und Keramik. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit von SUB und SFB Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa der Universität Hamburg präsentiert. Ein reich bebilderter Ausstellungsband erscheint in der Zeitschriftenreihe manuscript cultures des Sonderforschungsbereiches „Manuskriptkulturen in Afrika, Asien und Europa“ der Universität Hamburg als Druck sowie Open Access im Internet.
Ort: Ausstellungsraum der Stabi, Erdgeschoss, täglich bis Mitternacht geöffnet, der Eintritt ist frei.

Hamburger Theater Festival

»Grimmige Märchen«, eine theatrale Entdeckungsreise in die Märchenwelt der Brüder Grimm von Herbert Fritsch, die im April im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde, stehen zum Auftakt am 20. September auf dem Programm des Hamburger Theater Festivals. Bis zum 27. November zeigt das Festival, neben mehreren eingeladenen Stücken, die speziell für das Festival konzipierte Produktion »Chor des Hasses« (07.10.) nach einer Idee von Giovanni di Lorenzo, eine »Leseprobe« (23.10.) geben Constanze Becker, Catrin Striebeck und Florian Lukas aus »Orest« nach einem Konzept von John von Düffel, und zum Gespräch über »Zündstoffe« (28.10.) wie »Politik, Leidenschaft und Engagement« trifft sich Kester Schlenz, Redakteur beim »STERN«, mit dem Schauspieler Ulrich Matthes.
hamburger-theaterfestival.de

Residenzstipendien ausgeschrieben

Das Künstlerhaus Lauenburg hat seine Residenzstipendien für 2019 ausgeschrieben, darunter ist auch ein dreimonatiges Stipendium für Literatur. Bewerben kann man sich bis zum 31. Oktober.
kuenstlerhaus-lauenburg.de

Auszeichnung für Edition Nautilus

Das Verlegerkollektiv der Hamburger Edition Nautilus wird mit dem K.-H. Zillmer-Verlegerpreis 2018 für verdienstvolles Handeln ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre unter dem Dach der Hamburger Kulturstiftung an Personen des literarischen Lebens vergeben, die sich durch besonders mutige und weitreichende Entscheidungen und großen persönlichen Einsatz um die Literatur verdient gemacht haben. Die Preisverleihung findet am 29. Oktober um 19.00 Uhr im Warburg-Haus statt. Staatsrätin Jana Schiedek spricht ein Grußwort. Die Laudatio hält der Preisträger aus dem Jahr 2016, Jörg Sundermeier vom Verbrecher Verlag Berlin. Um Anmeldung per E-Mail an veranstaltungen(at)kulturstiftung-hh.de wird gebeten.

Kurzgeschichtenpreis der Hamburger Autorenvereinigung für Birgit Rabisch

Mit ihrer Erzählung »Heimatverbunden« hat die Hamburger Schriftstellerin Birgit Rabisch den Kurzgeschichtenpreis der Hamburger Autorenvereinigung gewonnen. Der von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg geförderte Preis wurde zum zweiten Mal vergeben.

»Hermann Hesse - Dichter, Maler, Kultfigur«

Das Ernst Barlach-Museum in Wedel zeigt noch bis Ende November eine Ausstellung mit 200 Aquarellen, Handschriften, Typoskripten, Fotos, Filmen und Illustrationen zum Leben und Werk Hermann Hesse.Die Ausstellung dokumentiert die literarische und bildkünstlerische Entwicklung des Literaturnobelpreiseträgers, der heute vor allem durch seine Erzählung »Siddhartha« und den Roman »Der Steppenwolf« erinnert wird, aber auch die große Euphorie innerhalb der individualistischen und nonkonformistischen Gegenkultur der 1960er und 1970er Jahre, als Hesses Bücher einer Welle der Begeisterung auslösten.
http://www.ernst-barlach.de/hermann-hesse.html

Tilman Strasser ist »Hamburger Gast« 2018

Tilman Strasser
Tilman Strasser, Foto: Annika Firmenich
Der in Köln und Berlin lebende Autor Tilman Strasser erhält das mit monatlich 1500 Euro dotierte Stipendium als »Hamburger Gast«. Ausgezeichnet wird der 1984 in München geborene Autor, der in Düsseldorf Germanistik und in Hildesheim Kreatives Schreiben studierte, für seine Erzählung »Wahrung des Wasserstandes«. Tilman Strasser debütierte 2015 mit dem Roman »Hasenmeister« (Salisverlag), einer »unterhaltenden, leichten und lesenswerten Lektüre« (Kulturport.de) über einen Berufsmusiker. Während seines Stipendienaufenthalts in Hamburg wird Strasser im Vorwerkstift im Karolinenviertel wohnen und jeweils einen Monat im Bergedorfer Schloss, im Schmidt Theater und in der Kulturwerkstatt Harburg schreiben. Eine erste Lesung mit dem Autor findet am 29.07. um 18.30 im Bergedorfer Schloss statt. Bei der Begrüßungsfeier werden auch die beiden Zweitplatzieren der Ausschreibung ihre Texte vorstellen: Miriam Spinrath liest ihre Erzählung »Schiff auf Pfütze«, Marcus Hammerschmidt seine Erzählung »Tagebuch der Entdeckung meiner Frau«. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Weitere Infos unter www.hamburger-gast.de

Residenzstipendien für Literatur und bildende Kunst vergeben

Die Behörde für Kultur und Medien in Hamburg hat die Residenzstipendium für 2018 vergeben:
Vier bildende Künstler, fünf Schriftsteller und eine Literaturübersetzerin reisen in diesem Jahr für vier Wochen zum Arbeiten in das westlich von Paris gelegene Château de Millemont, in das kleine Bergdorf Torria in Ligurien und in das dänische Svendborg. Die Jurys wählten aus mehr als 60 Bewerbungen die bildenden Künstlerinnen und Künstler Janus Hochgesand, Aleen Solari, Goscha Steinhauer und Youssef Tabti sowie die Autorinnen und Autoren Claus Berg, Mischa Kopmann, Roberta Schneider, Katha Schulte und die Literaturübersetzerin Cornelia Wend für die Residenzstipendien in Frankreich und Italien aus, die zum zweiten Mal von der Behörde für Kultur und Medien angeboten werden. Ein Stipendium für das Brecht-Haus im dänischen Svendborg erzählt der Schriftsteller Alexander Häusser.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wer kreativ tätig ist, weiß, wie wichtig ein Perspektivwechsel für das eigene Schaffen sein kann – und wie selten man im Alltag dazu kommt. Um neue Blickwinkel zu eröffnen und eine ungestörte Arbeitsumgebung zu ermöglichen, haben wir die Residenzstipendien eingerichtet. Das große Interesse der Künstlerinnen und Künstler an einem Arbeitsaufenthalt im Ausland und ihre kreativen Bewerbungen zeigen, dass wir mit dem Angebot einen Nerv treffen und spiegeln das große künstlerische Potenzial unserer Stadt wider.“
Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wurde von fachkundigen Jurys vorgenommen, für Literatur von Jürgen Abel (Lektor), Brigitte Jakobeit (Literaturübersetzerin) und Katrin Weiland (Literaturveranstalterin). Für die bildende Kunst wählten die Galeristin Carolyn Heinz und der Künstler Henning Kles aus. Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt die Miete für die Künstler und Künstlerinnen in den Residenzen und zahlt ihnen eine Aufwandspauschale von je 1.000 Euro für die Zeit ihres Aufenthalts.

Richard Ford erhält den Siegfried Lenz Preis 2018

Die Siegfried Lenz Stiftung hat den Preisträger des Siegfried Lenz Preises 2018 bekanntgegeben: Der mit 50.000 Euro dotierte Preis geht an den US-amerikanischen Schriftsteller Richard Ford. Der Siegfried Lenz Preis wird seit 2014 im zweijährigen Rhythmus von der Siegfried Lenz Stiftung vergeben. Die vorausgegangenen Preisträger waren Amos Oz (2014) und Julian Barnes (2016). Die feierliche Preisübergabe findet am 28. September 2018 im Hamburger Rathaus statt. Der Preis wird vom Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und der Siegfried Lenz Stiftung überreicht. -Am Vorabend der Preisverleihung, am Donnerstag, den 27. September 2018 ist Richard Ford zu Gast im Thalia Theater.
siegfriedlenz-stiftung.org

Die neue Bonuskarte für Lesungen

Die Bonuskarte für Lesungen in Hamburg

Die vier Indie-Buchhandlungen Lüders in Eimsbüttel, Bücherck Niendorf, Christiansen in Ottensen und Cohen + Dobernigg im Schanzenviertel haben gemeinsam eine Bonaskarte für die Besucher ihrer Lesungen herausgegeben. Wer in den teilnehmen Buchhandlung eine Lesung besucht, bekommt einen Stempel in die Bonuskarte, die elfte Veranstaltung ist dann gratis.
Eine schöne Idee –und bei vierzig Veranstaltungen der Teilnehmenden Buchhandlungen ist so eine Bonuskarte ja auch ziemlich flott vollgestempelt.

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de