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Lyrik für Unterwegs

Die Hamburger Lyrikerin und Künstlerin Anja Reimers hat in Altona für die Sommermonate einen »Poemwalk« eingerichtet. Vom 25. Mai bis zum 21. September findet man an fünf ungewöhnlichen Orten wie einem Parkhaus oder auf dem Friedhof »Lyrik für Unterwegs« - und kann sich umsonst und draußen bei Tag und Nacht belesen lassen.
Die Orte findet man hier: poetrylifeline.de

»Kirsten-Boie-Preis« 2024

Für ihr Kinderbuchmanuskript »Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister« erhält Sabrina Schmohl den 3. Kirsten-Boie-Preis der Hamburger Literaturstiftung ausgezeichnet. Wiebke Strank erhält das Förderstipendium.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Hamburger Literaturstiftung mit freundlicher Unterstützung der Bodo Röhr Stiftung und in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg, den Hamburger Kinder- und Jugendbuchverlagen Carlsen und dem Verlag Friedrich Oetinger in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Neben der Preissumme erhält Sabrina Schmohl für ihr ausgezeichnetes Manuskript einen Verlagsvertrag. Ihr Buch wird bei Oetinger erscheinen.

Aus der Jurybegründung:
»Ein ungewöhnliches Setting, ein Braunkohlegebiet und die damit verbundene Umsiedlung eines Dorfes, gut gesetzte Spannung, eigenwillige, sympathische Charaktere und eine Erzählstimme, der man gern folgt, machen neugierig auf eine lokal verortete Geschichte, die den Bogen zur globalen Frage nach Heimat spannt. Heiter und dennoch tiefsinnig geht es um große Lebensfragen: Was ist meine Heimat, was hat mich geprägt, und was nehme ich mit, wenn ich einen Ort verlassen muss?«

Sabrina Schmohl, geboren 1986 in Mönchengladbach, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft sowie Deutsch als Fremdsprache und ist als Redakteurin und Co-Autorin in einem Sprachenverlag tätig.

Das Förderstipendium des Kirsten-Boie-Preises 2024 erhält Wiebke Strank für ihr Romanmanuskript »Der alte Mann, das Meer und ich«. Mit dem Stipendium ist ein professionelles Lektorat des eingereichten Textes im Wert von 1000 Euro verbunden.

Aus der Jurybegründung:
»Mit Leichtigkeit ist diese tiefsinnige Geschichte zum Thema Mut, Freundschaft und Anderssein erzählt. Von Anfang an entsteht die Spannung, die junge Leser*innen in das Geschehen zieht und neugierig macht. Ein Hochhaus mit fünfzehn Etagen und entsprechend vielen Mietparteien ist als überschaubarer Handlungsort klug gewählt. Und das Mädchen mit dem Namen Rock ist eine starke Identifikationsfigur, die fantasievoll ihre täglichen Herausforderungen meistert und sich entwickelt. Mit Sprachwitz und hintersinnigen Fragen wie ›Woher weißt Du, dass Gott ein Mann ist?‹ oder ›Ist Shakespeare eine Frau?‹ verweist die Autorin auch auf aktuelle Debatten.«

Wiebke Strank studierte Skandinavische Sprachen, Englisch und Germanistik und hat ein Jahr in Japan verbracht. An der Kieler Universität bildet sie Lehrerinnen und Lehrer mit Einwanderungsgeschichte weiter. Sie schreibt Lyrik und Kurzprosa und arbeitet momentan an einem Roman für Erwachsene.

Die Jury des Kirsten-Boie-Preises wählte die Siegertitel aus mehr als 200 Einsendungen.

Die Preisverleihung mit Kirsten Boie findet am Donnerstag, 20. Juni 2024 um 18.30 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist erwünscht per Mail an service@literaturhaus-hamburg.de

»Kirsten-Boie-Preis« 2024

Für ihr Kinderbuchmanuskript »Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister« erhält Sabrina Schmohl den 3. Kirsten-Boie-Preis der Hamburger Literaturstiftung ausgezeichnet. Wiebke Strank erhält das Förderstipendium.
Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird von der Hamburger Literaturstiftung mit freundlicher Unterstützung der Bodo Röhr Stiftung und in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg, den Hamburger Kinder- und Jugendbuchverlagen Carlsen und dem Verlag Friedrich Oetinger in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Neben der Preissumme erhält Sabrina Schmohl für ihr ausgezeichnetes Manuskript einen Verlagsvertrag. Ihr Buch wird bei Oetinger erscheinen.

Die Preisverleihung mit Kirsten Boie findet am Donnerstag, 20. Juni 2024 um 18.30 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist erwünscht per Mail an service@literaturhaus-hamburg.de

Literaturpreis »Der zweite Roman« - Die Shortlist

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der von der Christian & Ursula Voß Stiftung ausgeschriebene neue Literaturpreis »Der zweite Roman« vergeben. Er ist mit 4.000 Euro dotiert. Zur Diskussion standen deutschsprachige zweite Romane, die in den Jahren 2022 und 2023 veröffentlicht wurden.

Die Jury, der Dr. Thomas Andre (»Hamburger Abendblatt«), Nefeli Kavouras (freie Literaturvermittlerin und Autorin) und Prof. Dr. Rainer Moritz (Literaturhaus Hamburg) angehören, hat eine Shortlist benannt, die folgende Titel umfasst:

Annika Büsing: Koller (Steidl)
Arno Frank: Seemann vom Siebener (Tropen)
Verena Kessler: Eva (Hanser)
Martin Kordi?: Jahre mit Martha (S. Fischer)
Katharina Mevissen: Mutters Stimmbruch (Wagenbach)
Thomas Willmann: Der eiserne Marquis (Liebeskind)

Der Preis wird am 26. November 2024, 19.00 Uhr, im Literaturhaus Hamburg verliehen.

Diverses Lesen, Schreiben und Sprechen

Zum Deutschen Diversity-Tag, der auf Initiative der Non-Profit-Organisation Charta der Vielfalt am 28. Mai stattfindet, veranstaltet das MARKK in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg von 14.00 bis 18.00 Uhr einen Thementag mit u.a. Schreibwerkstätten und szenischen Lesungen über diverses Lesen, Schreiben und Sprechen.
markk-hamburg.de

9. Hamburger VorleseVergnügen

Das beliebte Sommer-Literaturfestival für Kinder und Jugendliche präsentiert kurz vor den Sommerferien in Hamburg vom 08. bis 12. Juli wieder ein abwechslungsreiches Programm rund um Bücher und Literatur. An den Vormittagen werden Veranstaltungen für Schulklassen in allen Teilen der Stadt angeboten, darunter sind auch so ungewöhnliche Lesungsorte wie eine Kochschule, das Hafenmuseum oder der Energieberg Georgswerder. Nachmittags gibt es Lesungen für die ganze Familie in der Flussschifferkirche im Hafen, die auch in diesem Jahr wieder zentraler Leseort sein wird.
hamburger-vorlese-vergnuegen.de

»Hamburg liest draußen«

Zu einem Lesefestival laden die Autor:innen des Hamburger Writers’ Room in diesem Sommer. Eine Krimilesung findet auf dem Kirchhof der Dreieinigskeitskirche in St. Georg (29.06.) statt, an der Christianskirche in Ottensen (07.07.) wird zum 300. Geburtstag von Friedrich Gottlieb Klopstock ein Geburtstagskuchen überreicht, eine Lesung aus Klopstock-Oden und seiner »Gelehrtenrepublik« findet im Eichenpark (14.07.) statt, für die Lesereihe »Dichter an die Elbe« geht es an den Elbstrand bei Oevelgönne (28.07.) und für einen Nachmittag auf die Elbinsel Kaltehofe (17.08.). Weitere Open-Air-Lesungen folgen im September und Oktober.
writersroom.de

22. Europäisches Festival des Debütromans

Im Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel treffen sich vom 23. bis zum 26. Mai 12 junge Autor:innen und ihre Herausgeber:innen aus zwölf europäischen Ländern zu Gesprächen über das Schreiben und Veröffentlichen und zu Treffen mit Branchenvertreter:innen, die ihren Romanen vielleicht den Weg für Übersetzungen ebnen können. Den Auftakt bildet ein großes Lesefest am 23. Mai, bei dem die teilnehmenden Schriftsteller:innen von 18.30 bis 23.00 Uhr aus ihren Debütromanen in der Originalsprache lesen und auch erste Übersetzungen vorgetragen werden
literaturhaus-sh.de

16. Hamburger Theater Festival

Ausgewählte und viel diskutierte Theater-Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum zeigt das Hamburger Theater Festival auf den Bühnen des Deutschen Schauspielhauses, des Thalia Theaters, auf Kampnagel und im St. Pauli Theater vom 25. Mai bis zum 24. Juni. Eine besondere Aufführung steht zur Eröffnung des Festivals im St. Pauli Theater auf dem Programm: »Gefährliche Liebschaften« von Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos in einer Fassung für die Bühne von John von Düffel mit Caroline Peters und Martin Wuttke. Ein »Großereignis« des Festivals ist eine gefeierte Koproduktion des Residenztheaters München mit dem Athens Epidaurus Festival, die am Schauspielhaus gastiert: Zum ersten Mal ist mit der wuchtigen Inszenierung der antiken Tragödie »Agamemnon« eine der legendären Inszenierungen des Regisseurs und Bühnenbildners Ulrich Rasche bei dem Festival in Hamburg zu erleben.
hamburgertheaterfestival.de

Deutscher Sachbuchpreis 2024

Acht Bücher sind für den mit 42.500 Euro dotierten Deutschen Sachbuchpreis 2024 nominiert, darunter ist Jens Beckerts »Verkaufte Zukunft« (Suhrkamp), in dem der Soziologe und Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung erklärt »Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht«, aber auch Frauke Rostalskis »Die vulnerable Gesellschaft« (C.H. Beck) über »Die neue Verletzlichkeit als Herausforderung der Freiheit« und Moshe Zimmermanns Buch »Niemals Frieden?« (Propyläen) über »Israel am Scheideweg.« Wer den Preis gewinnt, wird in Anwesenheit der nominierten Autor:innen bei der Preisverleihung am 11. Juni in der Elbphilharmonie bekanntgegeben. Ein Gespräch mit dem Jurysprecher Stefan Koldehoff, Deutschlandfunk, führt Katja Gasser, ORF, die durch den Abend führen wird. Kultursenator Carsten Brosda spricht ein Grußwort des Hamburger Senats. Begrüßung: Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Die Veranstaltung ist öffentlich, Eintritt: € 21,–
deutscher-sachbuchpreis.de

Hamburger Flimmern: Filmstadt, Kinostadt, Fernsehstadt

Vom 10. April bis zum 16. Juni zeigt die Staats- und Universitätsbibliothek eine Ausstellung, die sich der Filmstadt Hamburg widmet. Hamburg spielte und spielt eine bedeutende Rolle in der deutschen Mediengeschichte. Anhand von historischen Exponaten wird in der Ausstellung, kuratiert vom Film- und Fernsehmuseum Hamburg e. V., die Entwicklung Hamburgs zur Medienmetropole beispielhaft nachgezeichnet.

Die Ausstellung wird im Ausstellungsraum im Erdgeschoss der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, gezeigt. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9-24 Uhr, Sa.-So. 10-24 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Die Eröffnung findet am 9.4. um 18.00 Uhr im Vortragsraum der Stabi mit Robert Zepf und Joachim Paschen statt. Im Anschluss Empfang und gemeinsamer Besuch der Ausstellung. Es wird um Anmeldung gebeten: pr@sub.uni-hamburg.de

Hamburger Literaturpreise 2024 – Die Ausschreibung

12 Literaturpreise in 8 Kategorien mit einer Gesamtsumme von 84.000 Euro schreibt die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg aus.

Sechs mit je 8.000 Euro dotierte Preise werden in einem anonymen Vergabeverfahren in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik/Drama/Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch vergeben. Dazu kommt ein nicht anonym vergebener Preis für einen Comic, der ebenfalls mit 8.000 Euro dotiert ist. Für literarische Übersetzungen sind drei Preise zu je 4.000 Euro ausgeschrieben. Zwei ebenfalls mit 8.000 Euro dotierte Preise werden für das »Buch des Jahres« (Roman, Erzähl- oder Gedichtband) und den Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS vergeben. Insgesamt ist für die 12 Literaturpreise eine Preissumme von 84.000 Euro ausgeschrieben.

Bewerben können sich Autor:innen und Übersetzer:innen, die in Hamburg oder im Gebiet ABCD des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben.

Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 30. Juni 2024.
Die Ausschreibung (PDF) für alle Kategorien »

Biermann-Ratjen-Medaille für Frank Göhre

Der Hamburger Schriftsteller Frank Göhre gilt als Solitär der deutschen Kriminalliteratur und einer ihrer prägendsten Autoren. Im Nochtspeicher überreichte Kultursenator Carsten Brosda der Krimilegende bei einer Lesung zu seinem 80. Geburtstag nun die Senator-Biermann-Ratjen-Medaille, die für herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen in Hamburg vergeben wird.

Kulturbehörde und Literaturhaus vergeben drei »Raus! Nur Raus!«-Stipendien

Mit dem »Raus! Nur raus!«-Stipendium – vergeben von Behörde für Kultur und Medien und Literaturhaus – wird es sechs Hamburger Autorinnen und Autoren ermöglicht, Recherchevorhaben für ihre literarischen Projekte umzusetzen. In der zweiten Ausschreibungsrunde wurden aus 61 Bewerbungen die Projekte von Hatice Açikgöz, Karen Köhler und Sascha Preiß zur Förderung mit je 3.000 Euro ausgewählt.

Hatice Açikgöz, geboren 1993, schreibt Artikel und Kolumnen für die »taz« und »Der Freitag«. Ihr Lyrikdebüt »fancy immigrantin. ein poetisches tagebuch«, erschien 2023. Sie hat außerdem beim Verlag Sukultur und im Hamburger ZIEGEL veröffentlicht. Das Stipendium möchte sie nutzen, um in deutschen Städten, in denen rassistische und rechtsextreme Fälle bekannt geworden sind, für ihren Debütroman zu recherchieren. Der Roman erzählt die Geschichte von fünf jungen migrantischen Menschen, die aufgrund des politischen Rechtsrucks in Deutschland beschließen, Rechtsextreme ohne Gewalt einzuschüchtern. Jedoch eskaliert die Situation.

Karen Köhler, geboren 1974, schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Prosa und regelmäßig für das »ZEITmagazin«. Sie veröffentlichte unter anderem den Erzählungsband »Wir haben Raketen geangelt« und ihren Debütroman »Miroloi« im Hanser Verlag und gab den »Akzente«-Band »Briefe an die Täter« heraus. In ihrem neuen Romanprojekt beschäftigt sie sich mit dem Themenkomplex Körper als Herkunft und erforscht die Grenzen der Ich-Konstruktion. Dank des Stipendiums kann sie Interviews in einer Reha-Klinik führen und ein Seminar besuchen.

Sascha Preiß, geboren 1976, ist Mitbegründer von »tau · zeitschrift für literatur« und Mitorganisator der Lesereihe AHAB in Hamburg. Sein Erzählungsband »Sibirische Geschichten« erschien 2020. Für sein autofiktionales Projekt »Die Sache mit meinem Bruder« möchte er den letzten Aufenthaltsorten seines vor 20 Jahren verstorbenen Bruders nachspüren. »Sein Leben erzählt eine eigene Geschichte von DDR, Wende, BRD, Familie, Krankheit und reichlich verpassten Möglichkeiten eines sinnsuchenden, sensiblen jungen Mannes«, heißt es in der Bewerbung.

Debütpreis für »Nincshof«

Johanna Sebauer
Johanna Sebauer, Foto: Birte Filmer
Die Hamburger Autorin Johanna Sebauer erhält für ihr Romandebüt »Nincshof« den Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals. »In einer Zeit, in der Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit als höchste Güter gelten«, heißt es in der Begründung der Jury, »schreibt Johanna Sebauer eine meisterhafte Groteske unserer Gegenwart voller Fabulierkunst, Gedankenreichtum und sprachlicher Raffinesse. (...) Ein Höhepunkt der tiefsinnigen Heiterkeit, wie er in der deutschsprachigen Literatur selten vorkommt.« In der Jury für den Preis waren in diesem Jahr Felix Bayer, Kulturredakteur beim SPIEGEL, Jan Ehlert, NDR / Podcast eat.READ.sleep., Judith Liere, ZEIT ONLINE, Peter Lohmann, Mitbegründer des Harbour Front Literaturfestivals - in Vertretung für den erkrankten Stephan Lohr, und Meike Schnitzler, BRIGITTE.

Neben Johanna Sebauer haben in vier Salonabenden Esther Schüttelpelz, Frédéric Schwilden, Dirk Gieselmann, Lisa Roy, Necati Öziri, Dana Vowinckel und Elena Fischer ihre Debütromane beim Harbour Front Literaturfestivals vorgestellt.

Die Preisverleihung findet am Sonntag, dem 24. September, um 11:00 Uhr im Thalia Nachtasyl statt.

Hamburger Literaturpreise 2024 – Die Ausschreibung

12 Literaturpreise in 8 Kategorien mit einer Gesamtsumme von 84.000 Euro schreibt die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg aus.

Sechs mit je 8.000 Euro dotierte Preise werden in einem anonymen Vergabeverfahren in den Kategorien Roman, Erzählung, Lyrik/Drama/Experimentelles, Kinder- und Jugendbuch vergeben. Dazu kommt ein nicht anonym vergebener Preis für einen Comic, der ebenfalls mit 8.000 Euro dotiert ist. Für literarische Übersetzungen sind drei Preise zu je 4.000 Euro ausgeschrieben. Zwei ebenfalls mit 8.000 Euro dotierte Preise werden für das »Buch des Jahres« (Roman, Erzähl- oder Gedichtband) und den Sachbuchpreis der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS vergeben. Insgesamt ist für die 12 Literaturpreise eine Preissumme von 84.000 Euro ausgeschrieben.

Bewerben können sich Autor:innen und Übersetzer:innen, die in Hamburg oder im Gebiet ABCD des Hamburger Verkehrsverbundes ihren ersten Wohnsitz und Lebensmittelpunkt haben.

Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 30. Juni 2024.
Die Ausschreibung (PDF) für alle Kategorien »
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