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Lange Nacht der „ZEIT“

Die fünfte Ausgabe der „Langen Nacht der ZEIT“ präsentiert am 14. April ein vielfältiges Programm aus Kultur, Politik und Wissenschaft. Mit dabei sind der Juso-Chef Kevin Kühner, der Schauspieler Ulrich Matthes, der Musiker und Autor Rocko Schamoni, die Moteratorin Pinar Atalav, die Kinderbuchautorin Kristen Boie, der Schriftsteller und Kolumnist Harald Martenstein und viele andere.
Das Programm gibt es hier: leserservice.zeit.de.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Richard Ford erhält den Siegfried Lenz Preis 2018

Die Siegfried Lenz Stiftung hat den Preisträger des Siegfried Lenz Preises 2018 bekanntgegeben: Der mit 50.000 Euro dotierte Preis geht an den US-amerikanischen Schriftsteller Richard Ford. Der Siegfried Lenz Preis wird seit 2014 im zweijährigen Rhythmus von der Siegfried Lenz Stiftung vergeben. Die vorausgegangenen Preisträger waren Amos Oz (2014) und Julian Barnes (2016). Die feierliche Preisübergabe findet am 28. September 2018 im Hamburger Rathaus statt. Der Preis wird vom Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und der Siegfried Lenz Stiftung überreicht. -Am Vorabend der Preisverleihung, am Donnerstag, den 27. September 2018 ist Richard Ford zu Gast im Thalia Theater.
siegfriedlenz-stiftung.org

Ausschreibung zum Deutschen Preis für Nature Writing

Zum zweiten Mal vergibt der Verlag Matthes & Seitz Berlin in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) den Deutschen Preis für Nature Writing. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und wird in Verbindung mit einem Aufenthaltsstipendium für die Insel Vilm bei Rügen vergeben. Einreichungen werden von Autorinnen und Autoren sowie von Verlagen bis zum 31. März angenommen.
Weitere Infos hier: matthes-seitz-berlin.de

»Erlesenes auf Papier«

Über 50 Künstler, Werkstätten und Editionen präsentieren bei der 13.
BuchDruckKunst-Messe am 24. und 25. März ihre Bücher, Einbände und Papiere. Zum festen Programm der Messe gehören Druckverfahren, aber auch Papierschöpfen und Buchbinden. Zu Gast ist u.a. der Verleger Josef Kleinheinrich, der seit 1986 wunderschöne Kunst- und Künstlerbücher verlegt. Eintritt: € 10.-/7,- (mit Katalog)
buchdruckkunst.com

Die neue Bonuskarte für Lesungen

Die Bonuskarte für Lesungen in Hamburg

Die vier Indie-Buchhandlungen Lüders in Eimsbüttel, Bücherck Niendorf, Christiansen in Ottensen und Cohen + Dobernigg im Schanzenviertel haben gemeinsam eine Bonaskarte für die Besucher ihrer Lesungen herausgegeben. Wer in den teilnehmen Buchhandlung eine Lesung besucht, bekommt einen Stempel in die Bonuskarte, die elfte Veranstaltung ist dann gratis.
Eine schöne Idee –und bei vierzig Veranstaltungen der Teilnehmenden Buchhandlungen ist so eine Bonuskarte ja auch ziemlich flott vollgestempelt.

»Die Welt als Wald«

Das Centrum für Naturkunde im Zoologischen Museum zeigt noch bis Ende März die Ausstellung »Verschwindende Vermächtnisse: Die Welt als Wald«, die zur Beschäftigung mit Naturbildern und deren Wandlung einlädt und Verbindungen von den Expeditionen des Naturforschers Alfred Russel Wallace im 19. Jahrhundert zu aktuellen Umweltveränderungen in Südostasien und dem Amazonasgebiet zieht. Neben bildender Kunst sind auch Exponate aus wissenschaftlichen Sammlungen des Centrums für Naturkunde sowie des Herbarium Hamburgense und des Nutzpflanzenmuseums zu sehen. Verschwindende Vermächtnisse stellt tradierte Bilder von Natur angesichts von Artensterben, Entwaldung und Klimawandel in Frage und zeigt die unvergleichliche Artenvielfalt im Spannungsfeld von Wissenschaft und Monokultur.

Die Ausstellung ist von dienstags bis sonntags von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
http://www.uni-hamburg.de

„Plötzlich ein anderer Raum“

Der Hamburger Autor und Literaturveranstalter Rüdiger Käßner ist am 2. Februar nach langer Krankheit verstorben. Wir trauern um einen engagierten Mitstreiter und sehr geschätzten Kollegen, der eine Institution in der Hamburger Literatur war, ob als Autor, Veranstalter oder Multiplikator. Lange Zeit gehörten die Mails mit seinen Veranstaltungstipps für viele zum Alltag, in den letzten Jahren hat er sich dann auf das konzentriert, was ihm besonders am Herzen lag: die Weblesungen und seine Lesereihe „Harburger Auslese“. Für die Weblesungen, die der ausgebildete Fotograf und studierte Literaturwissenschaftler und Soziologe seit 20 Jahren im Auftrag der Behörde für Kultur und Medien veranstaltete, hat er im wöchentlichen Wechsel Podcasts mit Hamburger Autorinnen und Autoren produziert, anfangs noch als „Hamburger Literaturtelefon“. Das Archiv umfasst heute hunderte von Lesungen. Bei seiner Lesereihe „Harburger Auslese“ hatte der „Experte für literarische Qualität“ (Hamburger Abendblatt) in den letzten Jahren so ziemlich jede und jeden mit Rang und Namen in der Hamburger Szene zu Gast. Dass er selbst als Autor angetreten war, ging bei seinem Engagement für Literatur manchmal fast schon unter. 1995 hat er einen Förderpreis für Literatur der Hansestadt Hamburg erhalten, seine Erzählungen sind in Zeitschriften und Anthologien erschienen, und er hat seine Texte auch oft und gern vorgelesen. Texte, in denen „hinter der Verlorenheit der städtischen Alltagstristesse plötzlich ein anderer Raum aufschimmert, die polychrome Magie der Zweitwelt, das Stelldichein von neurotischen Obsessionen, Phantasie und jener Art Realität, die möglicherweise die wahrere ist“, wie sein Schriftstellerkollege Christoph Ernst einmal schrieb. Der letzte eigene Podcast von Rüdiger Käßner auf LiteraturinHamburg.de ist die Erzählung „Jazz“ aus dem vergangenen Herbst, ein Abschiedsgeschenk und ein Hinweis auf die Spuren, die wir hinterlassen.
Hier kann man sich „Jazz“ anhören: Rüdiger Käßner: Jazz »

Mara-Cassens-Preis 2017

Das neue Jahr hat im Literaturhaus mit einem Festakt begonnen: Sasha Marianna Salzmann wurde am 16. Januar mit dem Mara Cassens-Preis für das beste Debüt 2017 ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird von einer ehrenamtlichen Leserjury vergeben, die sich aus 15 Mitgliedern des Literaturhauses e.V. zusammenfindet. 77 Debüts hatten sich um den Preis beworben. Ein Grußwort sprach Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.

Treffen des Schreibzirkels „Schreibende Schüler“

Der Hamburger Schreibzirkel Schreibenden Schüler e.V. trifft sich einmal monatlich im Kulturhaus Eppendorf – der nächste Termin ist am 11. November. Alle Kinder und Jugendlichen, die gern Geschichten oder Gedichte schreiben, sind herzlich eingeladen, sich hier über ihr Hobby auszutauschen, eigene Texte vorzulesen, anderen Kritik zu geben, Schreibspiele zu spielen und jede Menge Spaß zu haben.
Geleitet wird die Schreibgruppe von der Germanistik-Studentin und ehemaligen Schreibzirkel-Teilnehmerin Hannah Göing (21). Neue Autorinnen und Autoren können bei jedem Termin einfach dazukommen.
Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a, 14.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei.
Weitere Termine unter: schreibende-schueler.de oder per E-Mail an hamburg(at)schreibende-schueler.de.

Ausstellung über „Das Kapital“

Das Museum der Arbeit zeigt ab dem 6. September eine Ausstellung zur Geschichte und Aktualität von Karl Marx´ „Das Kapital“. Anlass ist das 150-jährige Jubiläum der Erstveröffentlichung des ersten Bandes der „Kritik der politischen Ökonomie“, die 1867 in Hamburg im Verlag von Otto Meissner erschien. Damals dauerte es vier Jahre bis die ersten 1000 Exemplare verkauft waren, heute ist das Werk eines der auflagenstärksten Bücher der Welt.
Weitere Infos hier: www.museum-der-arbeit.de

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de