News

Tilman Strasser ist »Hamburger Gast« 2018

Tilman Strasser
Tilman Strasser, Foto: Annika Firmenich
Der in Köln und Berlin lebende Autor Tilman Strasser erhält das mit monatlich 1500 Euro dotierte Stipendium als »Hamburger Gast«. Ausgezeichnet wird der 1984 in München geborene Autor, der in Düsseldorf Germanistik und in Hildesheim Kreatives Schreiben studierte, für seine Erzählung »Wahrung des Wasserstandes«. Tilman Strasser debütierte 2015 mit dem Roman »Hasenmeister« (Salisverlag), einer »unterhaltenden, leichten und lesenswerten Lektüre« (Kulturport.de) über einen Berufsmusiker. Während seines Stipendienaufenthalts in Hamburg wird Strasser im Vorwerkstift im Karolinenviertel wohnen und jeweils einen Monat im Bergedorfer Schloss, im Schmidt Theater und in der Kulturwerkstatt Harburg schreiben. Eine erste Lesung mit dem Autor findet am 29.07. um 18.30 im Bergedorfer Schloss statt. Bei der Begrüßungsfeier werden auch die beiden Zweitplatzieren der Ausschreibung ihre Texte vorstellen: Miriam Spinrath liest ihre Erzählung »Schiff auf Pfütze«, Marcus Hammerschmidt seine Erzählung »Tagebuch der Entdeckung meiner Frau«. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Weitere Infos unter www.hamburger-gast.de

Residenzstipendien für Literatur und bildende Kunst vergeben

Die Behörde für Kultur und Medien in Hamburg hat die Residenzstipendium für 2018 vergeben:
Vier bildende Künstler, fünf Schriftsteller und eine Literaturübersetzerin reisen in diesem Jahr für vier Wochen zum Arbeiten in das westlich von Paris gelegene Château de Millemont, in das kleine Bergdorf Torria in Ligurien und in das dänische Svendborg. Die Jurys wählten aus mehr als 60 Bewerbungen die bildenden Künstlerinnen und Künstler Janus Hochgesand, Aleen Solari, Goscha Steinhauer und Youssef Tabti sowie die Autorinnen und Autoren Claus Berg, Mischa Kopmann, Roberta Schneider, Katha Schulte und die Literaturübersetzerin Cornelia Wend für die Residenzstipendien in Frankreich und Italien aus, die zum zweiten Mal von der Behörde für Kultur und Medien angeboten werden. Ein Stipendium für das Brecht-Haus im dänischen Svendborg erzählt der Schriftsteller Alexander Häusser.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wer kreativ tätig ist, weiß, wie wichtig ein Perspektivwechsel für das eigene Schaffen sein kann – und wie selten man im Alltag dazu kommt. Um neue Blickwinkel zu eröffnen und eine ungestörte Arbeitsumgebung zu ermöglichen, haben wir die Residenzstipendien eingerichtet. Das große Interesse der Künstlerinnen und Künstler an einem Arbeitsaufenthalt im Ausland und ihre kreativen Bewerbungen zeigen, dass wir mit dem Angebot einen Nerv treffen und spiegeln das große künstlerische Potenzial unserer Stadt wider.“
Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten wurde von fachkundigen Jurys vorgenommen, für Literatur von Jürgen Abel (Lektor), Brigitte Jakobeit (Literaturübersetzerin) und Katrin Weiland (Literaturveranstalterin). Für die bildende Kunst wählten die Galeristin Carolyn Heinz und der Künstler Henning Kles aus. Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt die Miete für die Künstler und Künstlerinnen in den Residenzen und zahlt ihnen eine Aufwandspauschale von je 1.000 Euro für die Zeit ihres Aufenthalts.

Triennale der Fotografie

»320 Künstlerinnen und Künstler, 80 Orte und 90 Events« stehen in diesem Sommer im Programm der Triennale der Fotografie, die »eine humanistische Erklärung zu Nachhaltigkeit und Wandel, eine Inspiration und eine Einladung zum Handeln« präsentieren und damit einen »Versuch der Bewusstseinsbildung« unternehmen will. Die großen Ausstellungen sind unter Begriffen von Tastaturbefehlen wie [ENTER], [HOME], [DELETE], [ESCAPE], [SHIFT] oder [RETURN] zusammengefasst und zeigen Fotos zu Themen wie »Zugehörigkeit, Sicherheit, Migration und Nomadentum«, »Politik, Wirtschaft und Macht« oder »Urbanismus, Entfremdung, Anonymität und Straßenleben«. Die Triennale läuft bis zum September und wird am 7. Juni.
www.phototriennale.de

Internationales Sommerfestival 2018

Über 50 verschiedene Arbeiten aus den Bereichen Tanz, Theater, Performance, Musik, Bildende Kunst und Film präsentiert vom 8. bis 26. August das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel und an ausgewählten Orten in Hamburg. Das Festival gehört seit Mitte der 1980er Jahre zu den großen europäischen Festivals für zeitgenössische performative Künste.
www.kampnagel.de

Erste Ausgabe von »Tau« erschienen

»Akute Langwaffen« ist das Thema der ersten Ausgabe der neuen Hamburger Literaturzeitschrift »Tau«, die von Jonis Hartmann, Sascha Preiß, Marie-Alice Schultz und Nathalie Keigel herausgegeben wird. Zu dem Thema hatten sich mit Beiträgen 160 Autorinnen und Autoren beworben, eine Auswahl mit Texten von u.a. Tugen Ghayath Alamdhoun, Leen Pil, Stephan Roiss, Melanie Khoshmaschrab und Johannes Witek präsentiert nun die erste Ausgabe von »Tau«, ergänzt durch Zeichnungen des Hamburger Künstlers Sebastian von Papp. Die Ausgabe kostet € 10,-
www.tau-texte.de

Richard Ford erhält den Siegfried Lenz Preis 2018

Die Siegfried Lenz Stiftung hat den Preisträger des Siegfried Lenz Preises 2018 bekanntgegeben: Der mit 50.000 Euro dotierte Preis geht an den US-amerikanischen Schriftsteller Richard Ford. Der Siegfried Lenz Preis wird seit 2014 im zweijährigen Rhythmus von der Siegfried Lenz Stiftung vergeben. Die vorausgegangenen Preisträger waren Amos Oz (2014) und Julian Barnes (2016). Die feierliche Preisübergabe findet am 28. September 2018 im Hamburger Rathaus statt. Der Preis wird vom Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und der Siegfried Lenz Stiftung überreicht. -Am Vorabend der Preisverleihung, am Donnerstag, den 27. September 2018 ist Richard Ford zu Gast im Thalia Theater.
siegfriedlenz-stiftung.org

Die neue Bonuskarte für Lesungen

Die Bonuskarte für Lesungen in Hamburg

Die vier Indie-Buchhandlungen Lüders in Eimsbüttel, Bücherck Niendorf, Christiansen in Ottensen und Cohen + Dobernigg im Schanzenviertel haben gemeinsam eine Bonaskarte für die Besucher ihrer Lesungen herausgegeben. Wer in den teilnehmen Buchhandlung eine Lesung besucht, bekommt einen Stempel in die Bonuskarte, die elfte Veranstaltung ist dann gratis.
Eine schöne Idee –und bei vierzig Veranstaltungen der Teilnehmenden Buchhandlungen ist so eine Bonuskarte ja auch ziemlich flott vollgestempelt.

Mara-Cassens-Preis 2017

Das neue Jahr hat im Literaturhaus mit einem Festakt begonnen: Sasha Marianna Salzmann wurde am 16. Januar mit dem Mara Cassens-Preis für das beste Debüt 2017 ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird von einer ehrenamtlichen Leserjury vergeben, die sich aus 15 Mitgliedern des Literaturhauses e.V. zusammenfindet. 77 Debüts hatten sich um den Preis beworben. Ein Grußwort sprach Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien.

Treffen des Schreibzirkels „Schreibende Schüler“

Der Hamburger Schreibzirkel Schreibenden Schüler e.V. trifft sich einmal monatlich im Kulturhaus Eppendorf – der nächste Termin ist am 11. November. Alle Kinder und Jugendlichen, die gern Geschichten oder Gedichte schreiben, sind herzlich eingeladen, sich hier über ihr Hobby auszutauschen, eigene Texte vorzulesen, anderen Kritik zu geben, Schreibspiele zu spielen und jede Menge Spaß zu haben.
Geleitet wird die Schreibgruppe von der Germanistik-Studentin und ehemaligen Schreibzirkel-Teilnehmerin Hannah Göing (21). Neue Autorinnen und Autoren können bei jedem Termin einfach dazukommen.
Kulturhaus Eppendorf, Julius-Reincke-Stieg 13a, 14.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei.
Weitere Termine unter: schreibende-schueler.de oder per E-Mail an hamburg(at)schreibende-schueler.de.

Spuren jüdischer Geschichte in Hamburg

Wie nehmen Jugendliche die jüdische Geschichte in ihrem Stadtteil wahr? Was erfahren sie über ihre Umgebung und sich selbst? Das waren Ausgangsfragen für eine großartige Website von Hamburger Schülerinnen und Schülern, die unter Geschichtomat.de das jüdische Leben in Hamburg dokumentiert.

Weitere Infos hier: http://www.geschichtomat.de