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Dienstag 05.03.2024


Jüdischer Salon

»Lemberg, Stadt der verwischten Grenzen«

Lemberg, Marienplatz 1915, Foto: unbekannt
Brigitte van Kann lädt zur literarischen Spurensuche in Lemberg. Sonja Szylowicki liest Texte aus dem reichen literarischen Erbe der Stadt in Ostgalizien. Gastgeberin des Abends ist Barbara Guggenheim.

Lemberik, wie Lemberg auf jiddisch hieß, war das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der galizischen Juden. Der Schauspieler Alexander Granach erlebte im Lemberger Theater seine künstlerische Erweckung, Martin Buber wuchs hier bei seinen Großeltern auf. Für Joseph Roth, aus dem galizischen Brody stammend, war die Stadt »ein bunter Fleck im Osten Europas«. Alfred Döblin nahm den unversöhnlichen Hass zwischen Polen und Ukrainern wahr, der sich in Pogromen gegen die jüdische Bevölkerung entlud. Stanislav Lem, Autor meisterhafter Science-Fiction-Romane, überlebte die deutsche Besatzung unter falschem Namen. Später in Polen setzte er seiner Heimatstadt ein literarisches Denkmal.

An das einst pulsierende jüdische Leben in Lemberg erinnert im Stadtbild heute kaum mehr etwas. Doch in der Literatur ist das reiche jüdische Erbe dieser »Stadt der verwischten Grenzen« (Joseph Roth) glanzvoll und schmerzlich aufgehoben.

Jüdischer Salon im Warburg Haus, Heilwigstr. 116, 19.30 Uhr, € 12,–/8,–/5,–



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